Bild: VSV/Krammer

Der VSV hat mit Dan Ceman wieder einen neuen Trainer für die kommende Saison verpflichtet, vergangene Spielzeit trennte man sich von Jyrki Aho, es folgte Rob Daum und nun Ceman. Dieser kann einige neue Spieler in seinem Kader begrüßen, gleich zehn neue Spieler werden in Zukunft in Blau-Weiß auflaufen. Dazu hat man weiterhin wichtige Stützen wie Fraser, Pollastrone oder Ulmer unter Vertrag. In der Vorbereitung, in der man zu Beginn auf einige Spieler verzichten musste, zeigte man bereits, dass mit dem VSV in dieser Saison zu rechnen sein wird.

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Neuzugänge: Im Tor wird künftig Tyler Beskorowany stehen, der in der Preseason gegen die 99ers sein Debüt gab. Zuletzt hexte der Keeper in der Slowakei, davor war er bei den Belfast Giants tätig. In der Abwehr hat man mit Matt Mangene einen gestandenen Spieler aus der AHL verpflichtet, er soll neben Jamie Fraser für die Tore von der blauen Linie sorgen. Mit Raphael Wolf und Sebastian Zauner (Deutsch-Österreicher) kommen zwei junge Cracks nach Villach. Vor allem mit Wolf hat man einen starken Spieler von einem Ligakonkurrenten geholt. Auch im Sturm gibt es neue Österreicher: Philipp Kreuzer (KAC), Daniel Wachter (Innsbruck) und Julian Kornelli (Deutsch-Österreicher) kommen in die Draustadt. Für Wachter und Kreuzer ist es die Heimkehr in die Heimatstadt. Scott Kosmachuk geigte vergangene Spielzeit bei den Augsburger Panthers in der DEL, davor lange in der AHL, auch NHL Spiele stehen zu Buche, er wird für viel Wind in der Offensive sorgen. Das soll auch Sahir Gill, der ebenfalls aus der DEL kommt. Ausgeliehen hat man momentan zusätzlich Maximilian Kammerer von Düsseldorf, er ließ in der Vorbereitung seine Klasse bereits aufblitzen.

Stärken: Auf der Torhüterposition dürfte man gut aufgestellt sein, Backup Alexander Schmidt lieferte bereits letzte Saison Talentproben ab. Auch in den anderen Mannschaftsteilen hat man ein breites Line-Up, zu Bacher, Fraser und Schmidt in der Abwehr stoßen Mangene, Wolf und Zauner, im Sturm zu Bjorkstrand, Collins, Pollastrone, Ulmer und Maxa die obengenannten Stürmer. Der Mix dürfte also stimmen, mit dem VSV wird offensiv zu rechnen sein, defensiv wird man den gegnerischen Teams Kopfzerbrechen bereiten.

Schwächen: Der VSV hat einige Leistungsträger, die bereits deutlich über 30 Jahre alt sind, hier besteht immer eine Gefahr, dass der Zenit irgendwann überschritten ist. Zudem besteht die Gefahr zu Beginn der Saison, dass die Truppe noch nicht so recht eingespielt ist, da einige Akteure erst im 2. Spiel gegen Graz erstmals dabei waren.

Verbesserungspotential: Torhüter Beskorowany wirkte im Spiel noch unsicher, wird aber sicher in den ersten Spielen in die Saison hineinfinden. Ansonsten sieht es beim VSV momentan gut aus.

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