Das war ein richtig hartes Stück Arbeit! Die Weltranglisten-Elfte Aryna Sabalenka hat bei ihrer Premiere beim Upper Austria Ladies Linz einen hart erkämpften Sieg eingefahren. „Tiger“ Sabalenka schlug die quirlige italienische Qualifikantin Jasmine Paolina auch dank der Hilfe von insgesamt elf Assen nach 86 Minuten mit 6:4, 6:4.

Die 22-jährige aus Belarus legte einen klassischen Fehlstart hin, bekam ihre sehr bewegliche Gegnerin aber nach einem 1:4-Rückstand besser in den Griff und schaffte mit fünf Spielen in Folge ein 6:4. Auch in Satz zwei wurde Sabalenka voll gefordert und musste auch einen Aufschlagverlust verkraften. Erst nach einem direkten Rebreak war sie nicht mehr von der Siegerstraße abzubringen und vollendete mit einer krachenden Vorhand.

Sabalenka war das aber wohl immer noch nicht genug. Unmittelbar nach dem Match legte sie auf dem Center Court noch eine kleine Trainingseinheit ein und holte sich den nötigen Feinschliff für die nächsten Tage. „Natürlich würde ich gerne meine Saison mit einem Titel beenden. Ich werde alles dafür tun und werde an meinem Spiel arbeiten. Ich denke, dass es mir helfen wird, möglichst weit zu kommen“, resümierte Sabalenka in der anschließenden Pressekonferenz.

Mit ihrer ganzen Routine hat Vera Zvonareva das Ticket fürs Achtelfinale gelöst. Die Russin, die schon 2003 das Linzer Halbfinale und 2008 gar das Endspiel erreicht hatte, bezwang die 18-jährige Marta Kostyuk aus der Ukraine mit 6:4, 6:2. Die 36-jährige Zvonareva ist genau doppelt so alt wie ihre heutige Gegnerin war mit ihrer Leistung in diesem Generationenduell hochzufrieden: „Marta ist eine echte Kämpferin. Ich wusste, dass es ein enges Spiel wird. Ich musste mein bestes Tennis spielen, um sie zu schlagen. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um meinen Rhythmus zu finden, aber dann bin ich immer stärker geworden.“

Presseaussendung Upper Austria Ladies Linz

ring-sports.at

Bild: Upper Austria Ladies Linz /Getty Images