Österreichs Aushängeschild Dominic Thiem blickte im Interview mit der „L’Equipe“ auf seine eigene Jugend zurück und erzählte was seine Eltern für ihn alles getan haben.

„Wenn man keinen Sponsor hat, müssen die Eltern im Jahr 50.000 – 75.000 Euro zahlen. Meine Eltern haben das getan – sie haben mir die Chance ermöglicht“ so Thiem gegenüber „L’Equipe“. Um die Karriere ihres Sohnes zu unterstützen verkauften die Eltern von Thiem damals sogar ihre Wohnung. Trotz diesen Umständen merkte Dominic an: „Wir sind deshalb nicht verhungert und waren anderen gegenüber noch immer privilegiert. Allerdings ist Tennis ein sehr teurer Sport, auch wenn man noch ganz jung ist. Es wird einem nichts geschenkt und jeder der eine gute Platzierung hat oder in den Top10 steht hat sehr hart gearbeitet.“ Thiem selbst hat die Leiter auch nach oben klettern müssen und hart kämpfen müssen: „Meine Eltern waren sehr jung als sie mich bekamen und hatten nicht viel Geld. Ich weiß wie es ist Schwierigkeiten zu haben und daran zu arbeiten, diese zu überwinden“.

Mehr Preisgeld für die Challenger-Tour

Angesprochen auf mögliche Änderungen für die jungen Spieler auf der Challenger-Tour schlägt der Österreicher vor: „Das Preisgeld könnte besser verteilt werden. Das Spielniveau bei den Challengers ist sehr hoch. Es gibt viele Spieler mit einem sehr hohen Niveau, es ist extrem schwierig, ein Turnier zu gewinnen.“ Die teilnehmenden Spieler sollten daher „mehr Geld verdienen, als es aktuell der Fall ist“.

 

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