Bild: WTA Linz
Veronika Bokor aus Niederösterreich hat am Samstag die große Chance genützt und eine Wildcard für die Qualifikation zum Jubiläumsturnier „30 Jahre Upper Austria Ladies Linz“ gewonnen.
 
Ein Traum ist zum Fixstern geworden:  Im Jahr 2018 vor Beginn des WTA-Turniers „Upper Austria Ladies Linz“ hatte Turnierdirektorin Sandra Reichel ihre fixe Idee zur Realität werden lassen. Österreichs größte Talente bekamen die Chance, bei der „Upper Austria Young Ladies Wild-Card-Challenge“ eine Wildcard für die Qualifikation zu gewinnen.
 
Zur Erinnerung: Mit Mavie Österreicher hatte eine 16-jährige Wienerin diese tolle Chance genützt, auch die Finalistin Nadja Ramskogler aus Oberösterreich hatte im letzten Moment noch eine Quali-Wildcard bekommen. Ein unvergessliches Erlebnis für die beiden Talente!

Die erfolgreiche Premiere fand 2019 eine Fortsetzung: Wieder kämpften im Tenniszentrum Froschberg acht Spielerinnen um eine Wildcard für die Qualifikation. Strahlende Siegerin war die Vorarlbergerin Emily Meyer!
 
Das Vorspiel zum Jubiläums-Turnier „30 Jahre Upper Austria Ladies Linz“ hatte am Freitag begonnen. Im Tenniszentrum Froschberg starteten neuerlich acht österreichische U21-Tennistalente bei der „Upper Austria Young Ladies Wildcard-Challenge 2020″ den Kampf um die Teilnahme-Berechtigung an der Qualifikation des WTA-Turniers: Arabella Koller, Veronika Bokor, Irina Dshandshgava, Anna Größ, Katarina Sopkova, Daniela Glanzer, Ines Faltinger und Sophia Piech. Das auf hohem Niveau ausgetragene Finale am Samstagvormittag gewann die Niederösterreicherin Veronika Bokor gegen die Salzburgerin Arabella Koller mit 7:5, 6:1. „Ich bin überglücklich, dass ich es heuer geschafft habe, die Wildcard für die Qualifikation zu gewinnen. Vielen Dank an Sandra Reichel für diese großartige Chance, die uns hier geboten wird“, sagte Bokor.
 
„Ich bin begeistert, dass es in dieser turbulenten Zeit möglich war, die Young Ladies Wild-Card-Challenge durchzuführen – in Zusammenarbeit mit dem österreichischen und dem oberösterreichischen Tennisverband. Es ist mir ein Herzensanliegen, unseren jungen Spielerinnen diese Plattform zu bieten. Und die Siegerin kann dann beim Jubiläumsturnier den Duft der großen Tenniswelt schnuppern und wertvolle Erfahrungen sammeln“, meinte Sandra Reichel. 

Marion Maruska, Fedcup-Kapitänin und Sportkoordinatorin im österreichischen Tennisverband, bilanzierte: „Das Finale war hart umkämpft, Veronika Bokor war die aktivere und aggressivere Spielerin. Freut mich, dass Sandra und ich diese Challenge gemeinsam ins Leben gerufen haben vor drei Jahren. Es ist super für Österreichs Damentennis, dass die jungen Spielerinnen diese Möglichkeit geboten bekommen, bei einem WTA-Turnier dabei sein zu können und dann sehen, wo die Reise hingehen soll.“

ring-sports.at
Presseaussendung WTA Linz