Benoit Paire rückte zuletzt bei den US Open in den Fokus, da er positiv auf den Corona-Virus getestet wurde. Nun sorgte der Franzose für die nächsten Schlagzeilen.

Paire konnte die drohende Niederlage beim ATP-1000-Turnier in Rom gegen Jannik Sinner nicht verkraften und drehte mehrmals durch. Bei 2:6 und 1:2 aus der Sicht von Paire forderte der Franzose, dass sein eigener Aufschlag im Aus war. Der Grund? Ein gelungener Return von Sinner. Der Schiedsrichter blieb aber cool und ließ sich auf keine Diskussionen ein. Beim Stand von 1:3 forderte der Schiedsrichter Paire dazu auf, die Wasserflasche (er hatte sie am Feld stehen) zu entfernen. Paire schlug drei Mal die Flasche in Richtung eigener Bank und provozierte weiter. Gipfel des Ganzen dann bei einem Aufschlag von ihm selbst. Sinner war klar noch nicht bereit, Paire schlug einfach auf. Der Schiedsrichter gab den Punkt aber zu Recht nicht. Daraufhin regte sich Paire fürchterlich auf. „Was ist die Regel? Wenn ich serviere, muss er bereit sein, oder?.“ Der Schiedsrichter versuchte Paire zu erklären, dass Sinner nicht innerhalb einer Sekunde bereit sein kann. Ein zu hinterfragendes Verhalten eines Profis…

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