Roger Federer geht voran. Der Schweizer hat vorgeschlagen, die Spielerorganisationen der Männer und der Frauen zu fusionieren. Federer bekam durchaus Rückenwind, doch kann es wirklich dazu kommen?

Es war ein einziger Tweet, der für enorm viel Aufmerksamkeit sorgte.

„Bin ich der Einzige, der denkt, dass jetzt die Zeit wäre, dass sich das Männer- und das Frauentennis zusammenschließen?“. Und schon war eine breite Diskussion in Gange. Und der Schweizer bekam prominenten Zuspruch, denn auch Rafael Nadal unterstützt den Gedanken. Laut dem ATP Präsidenten Andrea Gaudenzi soll man auch in Gesprächen sein, doch es gab auch kritische Meldungen. Nick Kyrgios zum Beispiel kann der Idee weniger abgewinnen. Auch unter den Fans wurde freudig diskutiert, es gibt sowohl positive, als auch negative Meldungen.

Auch dürfte das Ganze keine einfache Aufgabe werden. Gibt es doch die Gewerkschaften wie ATP und WTA, den ITF bzw. auch die vier Grand Slams. Trotzdem stechen einige Dinge sofort ins Auge, denn es gibt verschiedene Partner, Turnierserien. Sogar die Weltrangliste ist unterschiedlich und nicht zu vergessen die rechtlichen Aspekte. Federers Wunsch einer Fusion ist verständlich, aber wie gesagt, nicht leicht umzusetzen.

 

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Bild: JC / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0) / wikimedia