Gegenüber „Tenis Brasil“ äusserte sich Peter Lundgren, der Roger Federer in der Zeit von 2000 – 2003 unter seinen Fittichen hatte, folgendermaßen: „Er wollte schon immer der Beste sein. Die Wahrheit ist, dass er eine Person war, mit der es schwierig war, zu arbeiten, aber er hat ein großes Herz und ist ein guter Kerl.“

Der erste Titel in Wimbledon 2003 war für Roger Federer laut Peter Lundgren enorm wichtig. „Zu diesem Zeitpunkt war Roger ein sehr talentierter junger Mann, der etwas faul war, mit Konzentrationsproblemen zu kämpfen hatte und körperlich noch nicht bereit war,“ erzählte der Schwede gegenüber „Tenis Brasil“.
Mental war der Sieg in Wimbledon sehr wichtig. „Für Roger war der Titel genau das, was alle von ihm erwartet haben.“

Für Lundgren war Federer aber nicht der einzige komplizierte Schützling auf der ATP-Tour. 2005 konnte er Marat Safin zum Grand-Slam Sieg bei den Australian Open führen. „Es ist nie einfach, mit einem Tennisspieler zu arbeiten.“

 

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Bild: Tatiana from Moscow, Russia / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)/ WIkimedia