Dominic Thiem hatte erst vor kurzem gemeint, dass er lieber Leuten oder Organisationen Geld spenden würde, die es wirklich brauchen. Aufgekommen ist dieses Thema, da die „Big three“, also Federer, Nadal und Djokovic Geld für weniger gut platzierte Spieler sammeln. Nun haben sich auch Matteo Berrettini und Guido Pella zu Wort gemeldet.

Guido Pella hätte, als Nummer 35 der Welt, aufgrund des Vorschlags von Djokovic auch 5000 US Dollar in den Hilfetopf einzahlen sollen, hat darauf aber verzichtet. Er betont zwar, dass er die Aktion für eine gute Sache halte, man aber niemanden dazu verpflichten kann, etwas beizusteuern. Er nennt dafür auch gute Gründe, so kennt niemand die finanzielle Situation anderer Tennisspieler, ebenso müsse man auch abwägen, um welchen Spieler es sich handelt. So ist Cristian Garin aufgrund eines guten Saisonstarts auf Position 18, Jack Sock, der in seiner Karriere bereits viel Preisgeld gewonnen hat, außerhalb der Top 100.

Die Nummer 8 der Welt, Matteo Berrettini, bläst übrigens in dasselbe Horn wie Thiem, auch er meint, er würde es vorziehen, jenen zu helfen, die größere Schwierigkeiten haben, wie beispielsweise Krankenhäuser. Aber auch er betont, dass der Fonds an sich eine positive Idee sei.

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