Die bet-at-home ICE Hockey League steht in den Startlöchern. Wie die Jahre zuvor gibt es auch in diesem Jahr eine Kaderbewertung von RING SPORTS. Neben der Bewertung der Redaktion, haben auch die Fans bei uns die Möglichkeit, die jeweiligen Kader der ICE-Klubs im Anschluss einzuschätzen. Ring Sports vergibt höchstens 15 Sterne (5 Sterne pro Kategorie möglich).

Nach dem letztjährigen Viertelfinal-Aus wurde der Kader der Magyaren etwas umgekrempelt und man hat einen Coach geholt, dem es an Erfahrung absolut nicht mangelt. Leistungsträger wie die Einheimischen Hari, Erdely, Bartalis oder Stipsicz scheinen weiter im Kader von Hydro Fehervar AV19 auf. Doch schaffen es die Ungarn erstmals über das Viertelfinale hinaus?

Aktueller Kader: Hier findet IHR den aktuellen Kader von den Fehervar AV19 sowie alle Transfers in der Off-Season.

Der Coach: 

Hydro Fehervar AV19 hat sich im Sommer die Dienste von Kevin Constantine gesichert. Der 62-Jährige ersetzt den Finnen Antti Karhula. Constantine ist bereits seit der Saison 1985/86 im Trainergeschäft und hat reichlich Erfahrung gesammelt. Er war als Headcoach für die San Jose Sharks, die Pittsburgh Penguins oder die Calgary Flames in der NHL hinter der Bande. Zusätzlich coachte er jahrelang in der AHL und auch Ambri Piotta in der NLA gehörte zu seinen Teams. Ihm zur Seite steht der Ungar David Kiss. Der 31-Jährige geht in seine zweite Saison als Assistant-Coach bei Fehervar AV19.

Die Torhüter: 

Neu im Tor bei den roten Teufeln ist der Finne Rasmus Tirronen. Für den großgewachenen Netminder ist es das erste Jahr in der ICEHL. Der 30-Jährige wechselt aus der Schweiz, genauer gesagt vom EHC Visp, nach Fehervar. Er ersetzt den abgewanderten Jaroslav Janus im Tor. Weiter den Kasten in Fehervar hütet Daniel Kornakker. Der 25-Jährige geht in seine insgesamt sechste Saison bei den Magyaren und war stets ein guter Backup und hat im Grunddurchgang in 40 Spielen für Fehervar eine Fangquote von 91,9% vorzuweisen.

 

Die Verteidigung – Player to Watch: Gleason Fournier

Fehervar – Bozen 29.1.2021 Bartalis, Fournier, Irving
Foto: Fehervar/ Attila Soos

In der Verteidigung vertrauen die roten Teufel weiterhin auf die einheimischen Kräfte rund um Stipsicz, B. und D. Szabo sowie Youngster Milan Horvath. Auch weiterhin im Aufgebot steht Tim Campbell. Mit Paul Geiger und Mike Caruso (Pustertal) wurde nicht weiter geplant. Anstelle dieser beiden Cracks wurden drei Neue geholt. Mit Josh Atkinson kommt ein relativ unbekannter Mann erstmals nach Europa. Der 28-Jährige stand die letzten beiden Saisonen bei den Iowa Wild in der AHL auf dem Eis. Auch Schweden-Power wurde verpflichtet. So sicherte man sich die Dienste von Ex-Dornbirn Crack Henrik Nilsson. In 54 Spielen für Dornbirn scorte der Defensiv-Allrounder starke 27 Punkte. Davor war Nilsson fixer Bestandteil in der SHL und ein Jahr in der Liiga.

Weiters holte man ligaintern Gleason Fournier nach Ungarn. Der sehr starke Skater mit Offensivdrang könnte vor allem im Powerplay eine große Rolle in der Mannschaft von Coach Constantine einnehmen. Der exzellente Puckmover war jahrelang einer der Top-Defender in der EIHL – dort spielte er 4,5 Saisonen für die Cardiff Devils. Auch beim HCB Südtirol konnte sich der 30-Jährige bewähren und war vor allem im Playoff ein wertvoller Akteur. 7 Punkte scorte der Linksschütze in 16 Playoff-Spielen für die Foxes. Alles in allem haben sich die roten Teufel in der Abwehr deutlich verbessert – hat man nun einen Legionär mehr in den Reihen und auch die Einheimischen werden wieder einen Schritt nach vorne machen. 

Der Angriff – Player to Watch: Brady Shaw

Bild: fodo.media/Dostal

Auch im Angriff wurde der Kader etwas umgebaut – es gilt die Abgänge Hargrove, Kähkönen, Lahti, Sarpatki und Kovacs zu ersetzen. Neu in Szekesfehervar hingegen sind Terbocs, Jacobs ( der anstelle von Chris Langkow ins Team gerutscht ist), Magosi (spielte bereits 2011-1015 in Fehervar), Retfalvi und Shaw. Vor allem Letztgenannter ist eine heiße Aktie auf dem Transfermarkt gewesen. Brady Shaw wechselte letzte Saison erstmals nach Europa und konnte für sein Team Esbjerg Energy in Dänemark nach Belieben scoren. 60 Spiele stehen 82 Scorerpunkte gegenüber. Das brachte den Flügelspieler auf viele Notizzettel sämtlicher Scouts. Letztendlich ist es den Verantwortlichen von Fehervar gelungen, den absoluten Topscorer der dänischen Liga nach Ungarn zu lotsen. Ob ihm in der ICEHL ein ähnlicher Durchbruch gelingt, bleibt abzuwarten. 

Weiters an Bord im Team von Kevin Constantine sind die ungarischen Kräfte rund um Kapitän Janos Hari, Csanad Erdely, Istvan Bartalis, Andrew Sarauer, Akos Mihaly sowie die Legionäre Alex Petan und Anze Kuralt. Der Kader im Angriff ist im Vergleich zur Verteidigung aktuell nicht so tief besetzt. Bei einem Ausfall von einem oder mehreren Leistungsträgern wird die Luft daher sehr dünn. Ein Legionärsplatz bleibt vorerst frei – früher oder später wird der aber vermutlich auch noch besetzt werden.

 

BEWERTUNG RING SPORTS:
 
Torhüter
Verteidigung
Stürmer
Durchschnitt:
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Welchen Platz belegt Fehervar AV19 nach dem Grunddurchgang?

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Bisherige Bewertungen:
1. HCB Südtirol              – 12 von 15 Sternen
2. Red Bull Salzburg     – 11,5 von 15 Sternen
3. Fehervar AV19.         –  9,5 von 15 Sternen
4. Graz99ers                 –  9,0 von 15 Sternen
4. Villacher SV             –  9,0 von 15 Sternen
6. HC Innsbruck           –   8,0 von 15 Sternen
7. HC Orli Znojmo        –   6,5 von 15 Sternen
8. Olimpija Ljubljana  –  3,5 von 15 Sternen
 
 
 

 

 
 
 
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Nach dem letztjährigen Viertelfinal-Aus wurde der Kader der Magyaren etwas umgekrempelt und man hat einen Coach geholt, dem es an Erfahrung absolut nicht mangelt. Leistungsträger wie die Einheimischen Hari, Erdely, Bartalis oder Stipsicz scheinen weiter im Kader von Hydro Fehervar AV19 auf. Doch schaffen es die Ungarn erstmals über das Viertelfinale hinaus?

Aktueller Kader: Hier findet IHR den aktuellen Kader von den Fehervar AV19 sowie alle Transfers in der Off-Season.

Der Coach: 

Hydro Fehervar AV19 hat sich im Sommer die Dienste von Kevin Constantine gesichert. Der 62-Jährige ersetzt den Finnen Antti Karhula. Constantine ist bereits seit der Saison 1985/86 im Trainergeschäft und hat reichlich Erfahrung gesammelt. Er war als Headcoach für die San Jose Sharks, die Pittsburgh Penguins oder die Calgary Flames in der NHL hinter der Bande. Zusätzlich coachte er jahrelang in der AHL und auch Ambri Piotta in der NLA gehörte zu seinen Teams. Ihm zur Seite steht der Ungar David Kiss. Der 31-Jährige geht in seine zweite Saison als Assistant-Coach bei Fehervar AV19.

Die Torhüter: 

Neu im Tor bei den roten Teufeln ist der Finne Rasmus Tirronen. Für den großgewachenen Netminder ist es das erste Jahr in der ICEHL. Der 30-Jährige wechselt aus der Schweiz, genauer gesagt vom EHC Visp, nach Fehervar. Er ersetzt den abgewanderten Jaroslav Janus im Tor. Weiter den Kasten in Fehervar hütet Daniel Kornakker. Der 25-Jährige geht in seine insgesamt sechste Saison bei den Magyaren und war stets ein guter Backup und hat im Grunddurchgang in 40 Spielen für Fehervar eine Fangquote von 91,9% vorzuweisen.

 

Die Verteidigung – Player to Watch: Gleason Fournier

Fehervar – Bozen 29.1.2021 Bartalis, Fournier, Irving
Foto: Fehervar/ Attila Soos

In der Verteidigung vertrauen die roten Teufel weiterhin auf die einheimischen Kräfte rund um Stipsicz, B. und D. Szabo sowie Youngster Milan Horvath. Auch weiterhin im Aufgebot steht Tim Campbell. Mit Paul Geiger und Mike Caruso (Pustertal) wurde nicht weiter geplant. Anstelle dieser beiden Cracks wurden drei Neue geholt. Mit Josh Atkinson kommt ein relativ unbekannter Mann erstmals nach Europa. Der 28-Jährige stand die letzten beiden Saisonen bei den Iowa Wild in der AHL auf dem Eis. Auch Schweden-Power wurde verpflichtet. So sicherte man sich die Dienste von Ex-Dornbirn Crack Henrik Nilsson. In 54 Spielen für Dornbirn scorte der Defensiv-Allrounder starke 27 Punkte. Davor war Nilsson fixer Bestandteil in der SHL und ein Jahr in der Liiga.

Weiters holte man ligaintern Gleason Fournier nach Ungarn. Der sehr starke Skater mit Offensivdrang könnte vor allem im Powerplay eine große Rolle in der Mannschaft von Coach Constantine einnehmen. Der exzellente Puckmover war jahrelang einer der Top-Defender in der EIHL – dort spielte er 4,5 Saisonen für die Cardiff Devils. Auch beim HCB Südtirol konnte sich der 30-Jährige bewähren und war vor allem im Playoff ein wertvoller Akteur. 7 Punkte scorte der Linksschütze in 16 Playoff-Spielen für die Foxes. Alles in allem haben sich die roten Teufel in der Abwehr deutlich verbessert – hat man nun einen Legionär mehr in den Reihen und auch die Einheimischen werden wieder einen Schritt nach vorne machen. 

Der Angriff – Player to Watch: Brady Shaw

Bild: fodo.media/Dostal

Auch im Angriff wurde der Kader etwas umgebaut – es gilt die Abgänge Hargrove, Kähkönen, Lahti, Sarpatki und Kovacs zu ersetzen. Neu in Szekesfehervar hingegen sind Terbocs, Jacobs ( der anstelle von Chris Langkow ins Team gerutscht ist), Magosi (spielte bereits 2011-1015 in Fehervar), Retfalvi und Shaw. Vor allem Letztgenannter ist eine heiße Aktie auf dem Transfermarkt gewesen. Brady Shaw wechselte letzte Saison erstmals nach Europa und konnte für sein Team Esbjerg Energy in Dänemark nach Belieben scoren. 60 Spiele stehen 82 Scorerpunkte gegenüber. Das brachte den Flügelspieler auf viele Notizzettel sämtlicher Scouts. Letztendlich ist es den Verantwortlichen von Fehervar gelungen, den absoluten Topscorer der dänischen Liga nach Ungarn zu lotsen. Ob ihm in der ICEHL ein ähnlicher Durchbruch gelingt, bleibt abzuwarten. 

Weiters an Bord im Team von Kevin Constantine sind die ungarischen Kräfte rund um Kapitän Janos Hari, Csanad Erdely, Istvan Bartalis, Andrew Sarauer, Akos Mihaly sowie die Legionäre Alex Petan und Anze Kuralt. Der Kader im Angriff ist im Vergleich zur Verteidigung aktuell nicht so tief besetzt. Bei einem Ausfall von einem oder mehreren Leistungsträgern wird die Luft daher sehr dünn. Ein Legionärsplatz bleibt vorerst frei – früher oder später wird der aber vermutlich auch noch besetzt werden.

 

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1. HCB Südtirol              – 12 von 15 Sternen
2. Red Bull Salzburg     – 11,5 von 15 Sternen
3. Fehervar AV19.         –  9,5 von 15 Sternen
4. Graz99ers                 –  9,0 von 15 Sternen
4. Villacher SV             –  9,0 von 15 Sternen
6. HC Innsbruck           –   8,0 von 15 Sternen
7. HC Orli Znojmo        –   6,5 von 15 Sternen
8. Olimpija Ljubljana  –  3,5 von 15 Sternen