Qualifikant Tiafoe setzt sich sensationell gegen topgesetzten Tsitsipas durch
Zverev feiert 300. Matchsieg auf der ATP-Tour – Novak verliert gegen Sinner

 

Wien, 28. Oktober 2021. – Ein Qualifikant sorgte im Achtelfinale der Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle für die große Sensation! Der 23-jährige US-Amerikaner Frances Tiafoe, die aktuelle Nummer 49 im ATP-Ranking, besiegte in einem dramatischen Schlagabtausch den topgesetzten Stefanos Tsitsipas mit 3:6, 6:3, 6:4. Dabei sah im dritten Satz bei einer 3:0-Führung von Tsitsipas schon alles nach einem Erfolg des Weltranglisten-Dritten aus, doch Tiafoe fightete sich in die Partie zurück, nahm seinerseits dem Griechen zweimal das Service ab und verwandelte nach 1:49 Stunden gleich seinen ersten Matchball zum Sieg.

 

„Ich bin auf schnellen Indoor-Plätzen aufgewachsen, ich schlage gut auf – bei solchen Bedingungen wie hier bezwingt man mich nicht so leicht. Als ich die Courts und die Auslosung gesehen habe, wusste ich, das ist etwas für mich. Ich liebe es, in einem ausverkauften Haus zu spielen. Darum geht es doch. Das Resultat ist manchmal gar nicht so wichtig. Aber Leute bringen ihre Kinder mit und die sollen Spaß haben, wenn sie mir zuschauen. Natürlich gebe ich alles, aber ich will, dass die Kinder mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass sie gut unterhalten wurden”, sagte Tiafoe, der im Viertelfinale auf den Argentinier Diego Schwartzman trifft, der gegen den Franzosen Gael Monfils mit 7:6 (7/5), 4:6, 6:2 die Oberhand behielt.

 

Der als Nummer zwei gesetzte Alexander Zverev leistete sich in seinem Achtelfinale gegen Alex de Minaur im zweiten Durchgang eine kurze „Auszeit”, die der Australier prompt zu einem Break zum 5:3 und in weiterer Folge zum Satzausgleich nützte. Doch in der Entscheidung hatte der amtierende Olympiasieger wieder alles im Griff und durfte sich am Ende mit einem 6:2, 3:6, 6:2-Erfolg über seinen 300. Matchsieg auf der ATP-Tour freuen. „Ich habe mit 16 auf der Tour angefangen, bin jetzt 24 und noch immer recht jung. Ich bin glücklich, so früh in meiner Karriere diese Leistung geschafft zu haben, aber es kommt da hoffentlich noch viel mehr. Der erste Sieg in Hamburg gegen Robin Haase wird mir sicher immer in Erinnerung bleiben, einfach weil es der erste Sieg war. Dann sicher auch mein erster Erfolg gegen Roger Federer. Das war zugleich mein erster Sieg gegen einen Top-Ten-Spieler und noch dazu in Halle in Deutschland. Und dann der Finalsieg gegen den amtierenden US-Open-Champion Stan Wawrinka in St. Petersburg – das war 2016 mein allererster ATP-Titel”, so Zverev.

 

Achtelfinal-Gegner des Weltranglisten-Vierten ist der Kanadier Felix Auger-Aliassime, der sich in einem wahren Tennis-Thriller gegen den Briten Cameron Norrie mit 2:6, 7:6 (8/6), 6:4 durchsetzte. Im Tiebreak des zweiten Satzes stand Auger-Aliassime bei einem 3:6-Rückstand schon mit dem Rücken zur Wand, doch er wehrte alle drei Matchbälle seines Gegners ab – den zweiten mit einem grandiosen Rückhand-Schlag aus der Defensive. „Der erste Satz war schlecht. Im zweiten wollte ich nicht so einfach aufgeben und ihn zwingen, sich den Sieg zu erarbeiten. Bei den drei Matchbällen war ich natürlich auch ein bisschen glücklich. Manchmal ist es ein schmaler Grat – so wie heute”, meinte Auger-Aliassime.

 

Für Dennis Novak war im Achtelfinale Endstation! Der Lokalmatador musste sich dem immer stärker werdenden Italiener Jannik Sinner in 76 Minuten mit 4:6, 2:6 geschlagen geben. Nach der Partie trauerte Novak vor allem seinen vergebenen Breakmöglichkeiten nach: „Die Idee war, ihn nicht spielen zu lassen, den zweiten Aufschlag zu attackieren. Das ist mir am Anfang gelungen, auch im restlichen Match – der Unterschied war aber die Chancenauswertung.” Er habe kein Break geschafft, Sinner hingegen fast alle seine Chancen genützt. „Hätte ich am Anfang das Break gemacht, wäre es ein anderes Spiel geworden”, meinte der 28-jährige Niederösterreicher, der keine einzige seiner sechs Breakchancen verwerten konnte. Sinner nahm seinem Kontrahenten hingegen bei fünf Möglichkeiten dreimal den Aufschlag ab.

 

Nächster Gegner des Südtirolers, der in der Vorwoche das Turnier in Antwerpen gewonnen hat und bei vier Saisontiteln hält, ist der als Nummer vier gesetzte Norweger Casper Ruud, der in einer 2:42 Stunden dauernden Marathonpartie den italienischen Vorjahresfinalisten Lorenzo Sonego mit 7:5, 4:6, 6:4 in die Knie zwang.

 

Im Doppel-Viertelfinale kam für Oliver Marach und Philipp Oswald das Aus. Die Österreicher mussten sich dem australisch-slowakischen Duo John Peers und Filip Polasek mit 7:6 (7/4), 3:6 und 4:10 im entscheidenden Match-Tiebreak geschlagen geben. Peers/Polasek hatten bereits am Mittwoch gegen Jürgen Melzer und Alexander Zverev gewonnen.

Presseaussendung Erste Bank Open

ring-sports.at

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Wien, 28. Oktober 2021. – Ein Qualifikant sorgte im Achtelfinale der Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle für die große Sensation! Der 23-jährige US-Amerikaner Frances Tiafoe, die aktuelle Nummer 49 im ATP-Ranking, besiegte in einem dramatischen Schlagabtausch den topgesetzten Stefanos Tsitsipas mit 3:6, 6:3, 6:4. Dabei sah im dritten Satz bei einer 3:0-Führung von Tsitsipas schon alles nach einem Erfolg des Weltranglisten-Dritten aus, doch Tiafoe fightete sich in die Partie zurück, nahm seinerseits dem Griechen zweimal das Service ab und verwandelte nach 1:49 Stunden gleich seinen ersten Matchball zum Sieg.

 

„Ich bin auf schnellen Indoor-Plätzen aufgewachsen, ich schlage gut auf – bei solchen Bedingungen wie hier bezwingt man mich nicht so leicht. Als ich die Courts und die Auslosung gesehen habe, wusste ich, das ist etwas für mich. Ich liebe es, in einem ausverkauften Haus zu spielen. Darum geht es doch. Das Resultat ist manchmal gar nicht so wichtig. Aber Leute bringen ihre Kinder mit und die sollen Spaß haben, wenn sie mir zuschauen. Natürlich gebe ich alles, aber ich will, dass die Kinder mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass sie gut unterhalten wurden”, sagte Tiafoe, der im Viertelfinale auf den Argentinier Diego Schwartzman trifft, der gegen den Franzosen Gael Monfils mit 7:6 (7/5), 4:6, 6:2 die Oberhand behielt.

 

Der als Nummer zwei gesetzte Alexander Zverev leistete sich in seinem Achtelfinale gegen Alex de Minaur im zweiten Durchgang eine kurze „Auszeit”, die der Australier prompt zu einem Break zum 5:3 und in weiterer Folge zum Satzausgleich nützte. Doch in der Entscheidung hatte der amtierende Olympiasieger wieder alles im Griff und durfte sich am Ende mit einem 6:2, 3:6, 6:2-Erfolg über seinen 300. Matchsieg auf der ATP-Tour freuen. „Ich habe mit 16 auf der Tour angefangen, bin jetzt 24 und noch immer recht jung. Ich bin glücklich, so früh in meiner Karriere diese Leistung geschafft zu haben, aber es kommt da hoffentlich noch viel mehr. Der erste Sieg in Hamburg gegen Robin Haase wird mir sicher immer in Erinnerung bleiben, einfach weil es der erste Sieg war. Dann sicher auch mein erster Erfolg gegen Roger Federer. Das war zugleich mein erster Sieg gegen einen Top-Ten-Spieler und noch dazu in Halle in Deutschland. Und dann der Finalsieg gegen den amtierenden US-Open-Champion Stan Wawrinka in St. Petersburg – das war 2016 mein allererster ATP-Titel”, so Zverev.

 

Achtelfinal-Gegner des Weltranglisten-Vierten ist der Kanadier Felix Auger-Aliassime, der sich in einem wahren Tennis-Thriller gegen den Briten Cameron Norrie mit 2:6, 7:6 (8/6), 6:4 durchsetzte. Im Tiebreak des zweiten Satzes stand Auger-Aliassime bei einem 3:6-Rückstand schon mit dem Rücken zur Wand, doch er wehrte alle drei Matchbälle seines Gegners ab – den zweiten mit einem grandiosen Rückhand-Schlag aus der Defensive. „Der erste Satz war schlecht. Im zweiten wollte ich nicht so einfach aufgeben und ihn zwingen, sich den Sieg zu erarbeiten. Bei den drei Matchbällen war ich natürlich auch ein bisschen glücklich. Manchmal ist es ein schmaler Grat – so wie heute”, meinte Auger-Aliassime.

 

Für Dennis Novak war im Achtelfinale Endstation! Der Lokalmatador musste sich dem immer stärker werdenden Italiener Jannik Sinner in 76 Minuten mit 4:6, 2:6 geschlagen geben. Nach der Partie trauerte Novak vor allem seinen vergebenen Breakmöglichkeiten nach: „Die Idee war, ihn nicht spielen zu lassen, den zweiten Aufschlag zu attackieren. Das ist mir am Anfang gelungen, auch im restlichen Match – der Unterschied war aber die Chancenauswertung.” Er habe kein Break geschafft, Sinner hingegen fast alle seine Chancen genützt. „Hätte ich am Anfang das Break gemacht, wäre es ein anderes Spiel geworden”, meinte der 28-jährige Niederösterreicher, der keine einzige seiner sechs Breakchancen verwerten konnte. Sinner nahm seinem Kontrahenten hingegen bei fünf Möglichkeiten dreimal den Aufschlag ab.

 

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