v.l. Tormann Jakub Sedlacek (EC GRAND Immo VSV), Juha-Pekka Hytönen (Steinbach Black Wings 1992), Marco Brucker (Steinbach Black Wings 1992) Jamie Fraser (EC GRAND Immo VSV), Marco Brucker (Steinbach Black Wings 1992), Brian Lebler (Steinbach Black Wings 1992), Linz feiert das Tor zum 4 zu 1 von Marco Brucker (Steinbach Black Wings 1992) Foto: Black Wings 1992

General Manager Gregor Baumgartner ließ heute im Gespräch mit „Ring Sports“ bereits durchblicken, dass es für 2 Spieler eng werden könnte und sie eher nicht mehr für die Oberösterreicher auaufen werden. Die Rede ist von Luka Gracnar und Marco Brucker.

Bei Center Marco Brucker wurde die Option auf Verlängerung des Vertrages Ende Jänner nicht gezogen – das heißt im Klartext, dass der gebürtige Linzer wohl vor einem Abschied aus seiner Heimatstadt steht: „Marco ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler, aber wir wissen noch nicht genau, wo und wie wir ihn einsetzen. Das ist aktuell noch offen. Wir wollen ihm aber keine Steine in den Weg legen, falls er woanders spielen möchte.“ so Baumgartner. Diese Worte klingen sehr nach Abschied des 29-Jährigen.

Weiters interessant ist die Torhüter-Position. Aktuell haben die Black Wings noch keinen Goalie unter Vertrag. David Kickert wechselte ja bekanntlich gegen Ende der Saison nach Augsburg und besitzt kein gültiges Arbeitspapier für die nächste Saison. Ebenfalls sieht es beim Slowenen Luka Gracnar nach einem Abgang aus. Der 27-jährige spielte eine recht ordentliche Saison, aber er ist nicht erste Wahl auf dieser Position: „Luka ist weiterhin Thema bei uns, aber wir sehen uns auch andere Goalies an“, mein Baumgartner.

Saucerman und Rumble

In der Verteidigung tauchten bereits die Namen Colton Saucerman (HCI) und Chris Rumble (Stavanger Oilers) auf. Hier bestätigt Gregor Baumgartner, dass er sich die Spieler genauer angesehen hat, gibt aber bekannt, dass vorerst der Stamm an Österreichern Vorrang hat: „Für uns ist es aktuell wichtig, den Österreicher-Stamm aufzubauen. Legionäre gibt es immer genug und die können auch später noch verpflichtet werden. Bei guten Österreichern sieht die Sache allerdings ganz anders aus“, weiß Baumgartner natürlich über die Problematik Bescheid.

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