In den letzten Wochen wurde bereits viel diskutiert bezüglich der Doppelstaatsbürgerschaften. Auch intern haben die Klubs verschiedene Varianten besprochen, Liga-Präsident Jochen Pildner-Steinburg geht von einer Reduktion im kommenden Jahr aus.

Generell ist es in der ICE derzeit nicht möglich, dass alle Klubs nur auf Österreicher setzen. „Solang wir nicht genügend gute österreichische Spieler haben, um das Liga-Niveau zu halten – und das Niveau ist wirklich gut – werden die Vereine auf Ausländer zurückgreifen müssen. Wichtig ist dabei aber, dass keine viert- oder fünftklassigen Ausländer zum Zug kommen. Von guten Legionären können heimische Spieler lernen. Aber, und das sei positiv erwähnt: Einige Vereine, allen voran Wien und Klagenfurt, haben diese Saison viele junge Österreicher eingesetzt“, so Steinburg gegenüber der „Presse“.

Das Bozen durch die aktuelle Regelung einen Vorteil zieht, weiß auch der Präsident. „Diese Thematik beschäftigt mich schon lang. Die Bozener nehmen keinen Regelbruch vor, sie nutzen die Regeln aber bis zum Exzess aus, wenn sie 17, 18 solcher Spieler in ihren Reihen haben. Nächste Saison kommt Pustertal dazu. Es ist davon auszugehen, dass sie ähnlich vorgehen wollen. Es gibt einen Antrag auf Reduktion dieser Spieler mit Doppelstaatsbürgerschaft. Und es ist davon auszugehen, dass es eine solche Reduktion geben wird.“

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