Bild: HCB / Vanna Antonello

Ab Sonntag bestreiten mit dem HCB Südtirol Alperia und dem EC-KAC die beiden bestplatzierten Teams aus dem Grunddurchgang die Finalserie in der bet-at-home ICE Hockey League. Bereits zum neunten Mal seit Liganeugründung treffen der Erste und Zweite aus der Regular Season in der Endspielserie aufeinander. Bozen möchte auch bei seiner dritten Finalteilnahme den Titel holen, Klagenfurt im fünften Versuch erstmals den Titel verteidigen.

Bet-at-home ICE Hockey League | Finale #1 | Sonntag, 11. April 2021:
So, 11.04.2021, 17.30 Uhr: HCB Südtirol Alperia – EC-KAC 
Referees: PIRAGIC, STERNAT, Seewald, Zgonc.
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  • Grunddurchgangssieger HCB Südtirol Alperia hat sich am Mittwoch mit einem Overtime-Sieg in Spiel #6 bei den spusu Vienna Capitals für die Finalserie qualifiziert. Die „best-of-7“-Serie gegen die Wiener gewann der zweifache Meister mit 4:2. Die vorangegangene Viertelfinalserie gegen die iClinic Bratislava Capitals entschieden die „Füchse“ mit 4:1 für sich.
  • Bozen steht zum dritten Mal seit seiner Liga-Zugehörigkeit 2013/14 im Finale. Bei beiden Teilnahmen errang es den Meistertitel (2014, 2018).
  • Der zweitplatzierte nach der Regular Season EC-KAC zog zwei Tage früher ins Finale ein. Mit einem 1:0-Erfolg in Spiel #5 gegen den EC Red Bull Salzburg entschieden die Kärntner die „best-of-7“-Semifinalserie mit 4:1 für sich. In der Viertelfinalserie gegen den EC GRAND Immo VSV benötigten die „Rotjacken“ ebenfalls fünf Spiele für den Aufstieg.
  • Klagenfurt bestreitet seit Liganeugründung seine zehnte Finalserie. Fünf Mal holten sie seit der Saison 2000/01 den Titel. Nie ist es gelungen, den Meisterschaftsgewinn zu verteidigen. Das gelang bislang nur Salzburg.
  • Der KAC bestritt insgesamt 51 Finalspiele, gewann 26 davon. Bozen holte in sieben seiner zwölf Finalspielen einen Sieg.
  • Erstmals seit der Finalserie 2016 (RBS vs. ZNO) bestreiten wieder – und nun zum neunten Mal – die beiden besten Teams des Grunddurchgangs eine Endspielserie gegeneinander. In vier der acht Konfrontationen konnte sich der Regular Season-Gewinner auch den Titel sichern.
  • Die beiden Teams standen einander in zwei Playoff-Serien gegenüber:
    • 2018 siegte der HCB im Viertelfinale mit 4:2 und wurde später Meister
    • 2019 siegte der KAC im Viertelfinal mit 4:1 und wurde später Meister
    • Von bislang elf Playoff-Spielen dieser beiden Teams gingen fünf in die Overtime.
    • Spiel #2 im Jahr 2019 wurde erst in der vierten Verlängerung – und nach 120 Minuten und 51 Sekunden – durch Johannes Bischofberger zu Gunsten von Klagenfurt entschieden. Es ist immer noch das längste Playoff-Spiel der Liga-Geschichte.
  • Vier der bisherigen sechs Saisonbegegnungen gewann der KAC. Fünf Spiele in der laufenden Kampagne endeten mit nur einem Tor Differenz, zwei davon wurden in der Overtime entschieden.
  • In den sechs bisherigen Saisonbegegnungen spielten die Special Teams eine besonders große Rolle, knapp 38 Prozent aller Treffer (11/29) fielen im Powerplay. Die gute Erfolgsquote der „Rotjacken“ bei numerischer Überlegenheit in den direkten Duellen (20,0 Prozent) wurde von jener der Füchse (26,7 Prozent) sogar noch deutlich überboten.
  • Bislang gab es zwischen diesen beiden Teams 53 Konfrontationen, 30 davon gewann der KAC – auch die letzten beiden in der Pick Round.
  • Der KAC stellt mit Nick Petersen den punktebesten Spieler der ICE (26G|39A). Bozens Top-Scorer Brett Findlay hält bei 22 Toren und 32 Assists.
  • Thomas Koch steht vor einem weiteren Meilenstein in seiner großen Laufbahn: Sein nächster Scorerpunkt wird der 1000. seiner Karriere in Österreichs höchster Spielklasse sein. Von seinen bislang 999 Zählern sammelte er 627 für den EC-KAC und 372 für den EC Salzburg.
  • Der HCB muss auf den gesperrten Mike Halmo verzichten, auch die verletzten Karl Stollery und Marco Insam werden fehlen. Dustin Gazley und Domenic Alberga könnten zurückkehren. Mit Diego Gück und Patrick Tomasini haben die „Füchse“ zwei Spieler aus dem Farmteam des HC Gröden aktiviert.
  • Dem KAC fehlen zum Finalauftakt unverändert die Langzeitverletzten David Fischer, Paul Postma und Dennis Sticha. Alle anderen Kaderspieler stehen zur Verfügung.

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Presseaussendung ICE