©HCB/Vanna Antonello

HCB Südtirol Kapitän Anton Bernard geht in einem Interview mit einigen Mitspielern hart ins Gericht. Vor allem störte ihn die Disziplinlosigkeit.

„Wir haben uns natürlich mehr erwartet und Klagenfurt muss man einfach gratulieren“, so Bernard in einem Interview mit der Plattform „sportnews.bz“.

Bernard selbst kritisierte auch die eigenen Mannschaftskollegen. So zum Beispiel Daniel Catenacci und Mike Halmo. Er selbst machte ebenfalls einen entscheidenen Fehler, der ein Spiel zu Gunsten der Klagenfurter entschieden hat. „Natürlich hatte ich Schuldgefühle, aber vielleicht hatte auch unser Einsergoalie Schuldgefühle nach dem ersten Spiel und Catenacci und Mike Halmo, die in einem entscheidenden Spiel 5 blöde Fehler und Strafen machen.“

Dann geht Anton Bernard in die Tiefe:“Was mich ein wenig in Aufruhr bringt ist, dass die Ausländer das nicht lernen, es gewisse Leute nicht lernen und nicht ihre Schlüsse daraus ziehen. Vor allem da wir das vor jedem Spiel angesprochen haben. Und wenn du dann rausgehst und eine blöde Strafe nach der anderen nimmst, dann fragt man sich schon, ob er das nicht kann oder nicht will. Die Disziplin war ein Problem. Wir hatten Spieler, die haben es nicht gelernt, mit Schiedsrichtern umzugehen, mit den Regeln umzugehen. Manche haben sich als Opfer gesehen, was aber totaler Schwachsinn ist. Die meisten Strafen und die meisten Fouls haben sie sich selbst zuzuschreiben.“

Mit Headcoach Greg Ireland kamen einige Spieler nicht zurecht. Bernard selbst hatte mit den Methoden von Ireland keine Probleme. „Er hat das ganze Jahr lang auf das Gaspedal gedrückt, nicht locker gelassen und war nie wirklich zufrieden. Ich persönlich hatte damit kein Problem, andere Spieler sind damit nicht zurecht gekommen. Er wollte einfach das beste aus der Mannschaft herausholen.“

Das gesamte Interview finden Sie hier.

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