Zuletzt war es etwas ruhig geworden um die Black Wings Linz und den neugegründeten EV Linz. Im Hintergrund geht der Machtkamp in Oberösterreich aber weiter. 

Laut den OÖN soll es einen Verdacht steuerrechtlicher Unregelmäßigkeiten beim EHC LIWEST Black Wings Linz geben. Präsident Freunschlag hat aber bereits dementiert. Dabei geht es u.a. um den Verkauf der Saisonkarten an drei Fanclubs.„Laut Steuerrecht ist es möglich, Dauerkarten kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Black Wings Familie achtet stets darauf, einander zu unterstützen, wo auch immer das möglich ist. Die betroffenen Fanklubs dankten es dem Verein mit einer freiwilligen Spende, bei der jeder spendende Fan die Höhe ebendieser völlig individuell wählte. Im Vergleich zum aktuellen Dauerkartenpreis entsprach die Spende rund 60 Prozent des angesetzten Dauerkarten-Preises. Die von den Fanclubs vereinnahmten Beträge wurden ordnungsgemäß als Spenden vom Verein buchhalterisch erfasst. Der Kartenverkauf an sich, wurde selbstverständlich über die Black Wings Marketing GmbH abgewickelt und die Umsatzsteuer ordnungsgemäß abgeführt. Der Vorwurf eines Barverkaufes von Dauerkarten ist schlichtweg falsch.“ Den kompletten Verlauf können sie bei den Kollegen der OÖN nachlesen.

Liwest fordert Einsicht
Hauptpartner LIWEST fordert Einblick in die wirtschaftliche Gebarung des Vereins, auch um eine vertragskonforme Verwendung der Sponsorengelder nachzuweisen. Das soll genau so im Vertrag stehen.

„Wir haben Teile des Vereins gesehen und uns über Personalkosten unterhalten. Das genügt nicht. Offensichtlich sind in dieser Konstellation auch die beiden GmbHs (Profis, Marketing, Anm.) relevant, da haben wir kein Einsichtsrecht. Wir fordern eine umfassende und vollständige Wirtschaftsprüfung. Herr Freunschlag muss Transparenz liefern, damit man einen Nachweis hat, wofür die Sponsorengelder verwendet wurden“, meint Stefan Gintenreiter, LIWEST-Geschäftsführer gegenüber den „OÖN“.Eine Zusammenarbeit für die Zukunft mit den Black Wings schließt Liwest aus.

Black Wings Präsident Freunschlag meint allerdings gegenüber den „OÖN“, dass die Bücher bereit liegen. „Wie ich schon zig-fach betont habe, liegen die Bücher zur Einsicht bereit. Bis heute ist seitens LIWEST allerdings niemand auf mich zugekommen. Weitere Details des Vertrages werde ich nicht kommentieren, da ich mich, im Gegensatz zu anderen Personen, an die vertraglich vereinbarte Schweigepflicht halte. Sollten weitere Details an die Öffentlichkeit kommen, scheue ich nicht davor zurück, meine Anwälte einzuschalten.“

Hat der EV Linz bereits einen Nutzungsvertrag?

Die Linz AG soll sich mit dem EV Linz laut den „OÖN“ auf eine Nutzungsvereinbarung geeinigt haben. Was dem neuen Verein beim Erwerb einer Lizenz behilflich sein könnte. Doch auch die Black Wings werden mit der Linz AG noch Gespräche führen. 

 

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