Der HK SZ Olimpija Ljubljana und Migross Supermercati Asiago Hockey stehen im Finale der Alps Hockey League 2021. Der Titelverteidiger aus Slowenien setzte sich im entscheidenden Spiel der „best-of-5“-Semifinalserie gegen den EHC Lustenau klar mit 5:0 durch. Der Torreigen der Slowenen begann bereits nach sechs Sekunden, als Aleksandar Magovac der schnellste Treffer der AHL-Geschichte gelang. Spannender verlief das Entscheidungsspiel im zweiten Halbfinale. Asiago feierte einen knappen 2:1-Auswärtssieg bei HDD SIJ Acroni Jesenice und qualifizierte sich bereits zum dritten Mal für das AHL-Finale. Michele Marchetti erzielte beide Tore der Italiener an diesem Abend. Jesenice stand bislang in jeder Saison im Semifinale. Der Finaleinzug blieb ihnen allerdings immer verwehrt. Spiel eins der „best-of-5“-Finalserie findet bereits am Dienstag, den 20. April um 18:00 Uhr in Ljubljana statt. In dieser Saison steht es im direkten Vergleich zwischen beiden Finalisten eins zu eins.

Michele Marchetti schießt Asiago ins Finale
Migross Supermercati Asiago Hockey steht zum dritten Mal im Finale der Alps Hockey League. Der Champion von 2018 setzte sich im entscheidenden fünften Spiel der Halbfinalserie gegen HDD SIJ Acroni Jesenice mit 2:1 durch. Die Slowenen standen bislang in jeder Saison im Halbfinale, der Finaleinzug gelang ihnen jedoch noch nie. Gegen Asiago scheiterten sie zudem bereits zum zweiten Mal äußerst knapp in der Vorschlussrunde. In der Premierensaison 2016/17 war ebenfalls erst nach dem Entscheidungsspiel Endstation.

Der Start in Spiel fünf der Serie war von beiden Teams verhalten. Kein Spieler wollte den ersten Fehler fabrizieren. Wenig überraschend endete der erste Spielabschnitt torlos. Doch das Spielgeschehen änderte sich gleich zu Beginn des zweiten Drittels. Stefano Marchetti von Asiago bekam in der 22. Spielminute eine Strafe wegen Beinstellen ausgesprochen. Für die Slowenen war es das erste Überzahlspiel der Partie, welches sie prompt nutzten. Jaka Sodja war zur Stelle und netzte in der 24. Spielminute zum 1:0 für die Gastgeber ein. Die Führung von Jesenice hielt circa zehn Spielminuten, ehe Michele Marchetti von Asiago das Spiel an sich riss. Erst erzielte der 26-jährige Italiener den Ausgleich (34.). Nur vier Minuten später brachte der Linksaußen die Gäste sogar in Führung (38.). Für Marchetti waren es bereits die Tore vier und fünf in der Halbfinalserie.

Mit der knappen, aber nicht unverdienten Führung von Asiago endete das zweite Drittel. Im Schlussabschnitt spielten die Gäste sehr diszipliniert und hielten Jesenice den Großteil des Drittels vom eigenen Tor fern. Am Ende blieb den Hausherren der Ausgleich verwehrt, weshalb Asiago den dritten AHL-Finaleinzug perfekt machte. In den bisherigen Finali mussten sie sich in der Premierensaison 2016/17 den Rittner Buam mit 1:4 geschlagen geben. In der Folgesaison (2017/18) gelang ihnen die Final-Revanche (4:3).

Ljubljana zum zweiten Mal in Serie im Finale
Finalgegner von Migross Supermercati Asiago Hockey wird Titelverteidiger HK SZ Olimpija Ljubljana sein. Die Slowenen, die in der „best-of-5“-Halbfinalserie gegen den EHC Lustenau bereits mit 2:0 führten, setzten sich am Ende im entscheidenden fünften Spiel klar mit 5:0 durch.

Ljubljana gelang ein Blitzstart. Aleksandar Magovac erzielte bereits nach sechs Sekunden den Führungstreffer für HKO. Zugleich war es das schnellste Tor der AHL-Geschichte. Der Schock des frühen Gegentreffers saß bei Lustenau tief. Denn alleine im ersten Drittel kassierten die Vorarlberger noch drei weitere Gegentreffer. Erst erhöhte Miha Logar (12./PP1) auf 2:0. Nur 15 Sekunden später traf Miha Zajc zum 3:0. In der 19. Spielminute machte Ziga Pance die 4:0-Pausenführung perfekt. Dem EHC gelangen im gesamten Startdrittel nur vier Torschüsse. HKO zum Vergleich schoss 18 Mal auf das Tor von Anthony Morrone, der in den ersten 20 Spielminuten bereits doppelt so viele Tore kassierte, wie in den vorherigen zwei Partien zusammen.

Im zweiten Drittel reduzierte Ljubljana die Schlagzahl. Ein weiterer Treffer gelang ihnen dennoch. In Unterzahl erzielte Ziga Pance, in der 31. Spielminute, sein zweites Tor an diesem Abend. Insgesamt war es bereits sein 28. Saisontreffer. Mit dem Stand von 5:0 endete Drittel Nummer zwei und am Ende auch die Partie. Im Schlussabschnitt sparte Ljubljana bereits Kräfte für das anstehende Finale. Lustenau war an diesem Abend vor dem Tor zu wenig effektiv, weshalb sie zum zweiten Mal in der Serie ohne eigenen Treffer blieben. Der AHL-Champion von 2019 aus Ljubljana trifft nun im Finale auf Migross Supermercati Asiago Hockey. Beide Teams werden sich zum ersten Mal in den Playoffs der Alps Hockey League duellieren. In dieser Saison steht es im direkten Vergleich zwischen beiden Teams eins zu eins. Insgesamt führt Ljubljana im H2H klar mit 8:2. Spiel eins der „best-of-5“-Finalserie findet bereits am Dienstag, den 20. April um 18:00 Uhr in Ljubljana statt.

Alps Hockey League:
HDD SIJ Acroni Jesenice – Migross Supermercati Asiago Hockey 2:1 (0:0, 1:2, 0:0)
Referees: REZEK, VIRTA, Basso, Snoj.
Goals JES: 1:0 Sodja J. (24./PP1)
Goals ASH: 1:1 Marchetti M. (34. Cassetti L.), 1:2 Marchetti M. (38. Mantenuto D.)

HK SZ Olimpija Ljubljana – EHC Lustenau 5:0 (4:0, 1:0, 0:0)
Referees: HLAVATY, LESNIAK, Bergant, Puff.
Goals HKO: 1:0 Magovac A. (1. Stebih M. – Music A.), 2:0 Logar M. (12./PP1 Pance Z. – Vallerand M.), 3:0 Zajc M. (12. Vidmar L. – Brus N.), 4:0 Pance Z. (19. Ropret A. – Logar M.), 5:0 Pance Z. (31./SH1)

Presseaussendung Alps Hockey League

Foto: AHL-Aussendung/Eva Brili Grebenar

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