Bild: ÖEHV neu

ÖEHV Präsident Hartmann hatte am Dienstag gemeinsam mit Geschäftsführer Friedrich Nikolaus zu einem Medientermin eingeladen (wobei nicht alle Medien eingeladen wurden). Und hier verkündete Hartmann, dass man eine Stiftung auflösen möchte, diese finanzierte die letzten Jahre aber den Nachwuchs.

Im Juli endet der Vertrag mit der bet-at-home ICE Hockey League, Hartmann wird dann mit Liga-Präsident Jochen Pildner-Steinburg verhandeln. Wirkliche Änderungen wird es aber wohl keine geben, dass verkündete der ÖEHV-Präsident bereits zuletzt gegenüber diverser Medien.

Wie Peter Linden in seinem Blog nun aber berichtet (hier zum Nachlesen), will der ÖEHV eine Stiftung auflösen, die nach der WM 1977 in Wien zur Förderung des Nachwuchses gegründet wurde. Verbands-Ehrenpräsident und Chef des Kuratoriums, Dieter Kalt, wurde davon in Kenntnis gesetzt. „In einem lapidaren Schreiben mit einer bis dahin mir unbekannten Diktion“, so Kalt gegenüber Linden. Und auch Kalts Vorgänger Hans Dobida meldete sich bei Linden zu Wort:„Das macht man nur, wenn man finanziell aus dem letzten Loch pfeift.“

Gibt es also finanzielle Probleme beim ÖEHV? Die Stiftung selbst überwies zuletzt knapp 60.000 Euro pro Jahr an den ÖEHV für den Nachwuchs, insgesamt waren es bereits 2,4 Millionen Euro. Hartmann möchte die Stiftung dennoch auflösen, Peter Linden stellt am Ende seines Artikels aber eine berechtigte Frage: „Wenn das Geld einmal aufgebraucht ist, was passiert dann?“

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