Klaus Hartmann zeigte sich zuletzt zuversichtlich. Nun steht alles wieder auf dem Kopf. Bild: ÖEHV neu

Das Chaos beim ÖEHV erreichte heute seinen Höhepunkt, auch wenn es nicht wirklich anders zu erwarten war. Aufgrund der vorliegenden Grundlagen hat sich das alte Schiedsgericht für Neuwahlen ausgesprochen. Nun geht es wohl vor ein ordentliches Gericht.

Das bisher zuständige Schiedsgericht hat heute zunächst seine Zuständigkeit festgestellt. Mit Hinweis auf das Gutachten von Prof. Resch und aufgrund seiner Unbefangenheit wurde bestätigt, dass das alte Schiedsgericht zuständig ist.

Weiters heisst es: „Inhaltlich kam das Schiedsgericht zu der Überzeugung, dass die angefochtenen Wahlvorschläge des Kärntner und des Niederösterreichischen Eishockeyverbandes rechtsunwirksam und daher absolut nichtig sind, weshalb es den Wählerwillen Berücksichtigend, die Empfehlung von Neuwahlen aussprach. Das vom neuen Schiedsgericht argumentierte Gewohnheitsrecht für die Gültigkeit der Wahlvorschläge ist erwiesenermaßen der Österreichischen Rechtsordnung fremd, weshalb die unstrittig vorliegenden Formalfehler nicht geheilt werden können.“

Damit ist das Chaos endgültig perfekt und es muss wohl ein ordentliches Gericht darüber entscheiden, wie es nun wirklich weitergehen wird. Einspruch erhoben haben übrigens die Bulldogs aus Dornbirn, der EC Bregenzerwald, EC Kitzbühel Adler, der EHC Lustenau, der EV Zeltweg, VEU Feldkirch, der Oberösterreichische Eishockeyverband und der Vorarlberger Eishockeyverband.

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