Klaus Hartmann zeigte sich zuletzt zuversichtlich. Nun steht alles wieder auf dem Kopf. Bild: ÖEHV neu

Der ÖEHV kommt weiter nicht zur Ruhe. Nun droht auch Ex-ÖEHV Christian Hartl rechtliche Schritte gegen seine Kündigung an.

Hartl gab dem „Kurier“ eine ausführliche Stellungnahme. Und wenn man dieser Glauben schenkt, dann ist die Kündigung völlig anders abgelaufen, als vom „ÖEHV neu“ beschrieben. Diese Informationen von Hartl decken sich auch mit den Berichten, die wir zuletzt auf Ring Sports veröffentlicht haben.

„Zu den derzeitigen Streitereien im Verband möchte ich bewusst nichts sagen, weil ich wie in der Vergangenheit auch für niemanden Partei ergreifen möchte. Ich möchte aber an dieser Stelle festhalten, dass die mir auch medial vom neuen Präsidenten gemachten Vorwürfe, die aus dessen Sicht angeblich zu einem massiven Vertrauensverlust und letztlich zu meiner Kündigung geführt haben, nachweislich einfach nicht stimmen, weshalb ich mich auch dazu entscheiden habe, die Kündigung bei Gericht zu bekämpfen. Es wurde auch zu keinem Zeitpunkt das Gespräch mit mir gesucht, sondern wurde ich in einer geplanten Aktion nach fast 25-jähriger Tätigkeit für den ÖEHV mittels Anwaltsschreiben von heute auf morgen an einem Freitag vor die Tür gesetzt und hatte drei Tage Zeit, das von mir benutzte Handy und den Laptop, sowie Schlüssel udgl. abzugeben„, so Hartl gegenüber dem „Kurier“.

Im Hintergrund gibt es derzeit zahlreiche Anträge auf Wahlanfechtung und Hartl legt gegen Hartmann nach. „Dr. Hartmann muss sich vor diesem Hintergrund jedoch leider den Vorwurf gefallen lassen, eigene, unlautere Motive für sein bisheriges Handeln zu verfolgen. Anders ist es nicht erklärbar, warum er nicht schon längst die Gespräche mit den Landesverbänden und Vereinen sucht.“

Es ist derzeit davon auszugehen, dass die jeweiligen Schiedsgerichte zu einer Neuwahl ausrufen.

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