Die Corona Pandemie ist aktuell Spielverderber auf der ganzen Welt. So trifft es auch unseren geliebten Sport und die beste Liga der Welt, die NHL. Seit mehr als einem Monat, genauer gesagt seit 12. März, steht die Liga still. Im letzten Spiel konnten sich die Los Angeles Kings im Staples Center mit 3:2 gegen die Ottawa Senators durchsetzen.

Seit diesem Spiel warten viele vergeblich auf die Fortsetzung. Während in der NFL heute Nacht (von 23.04. auf 24.04.) der Draft stattfand, ist die Zukunft der NHL ( hier zum Nachlesen ) weiter ungewiss. Je nach Team fehlen noch zwischen 11 und 14 Spielen im Grunddurchgang. NHL Commissioner Gary Bettman diskutierte zuletzt mögliche Optionen.

Keine dieser Optionen ist eine Kasernierung. Jedoch 2 oder mehr mögliche Spielstätten, wo die Corona Thematik noch nicht so extrem ist. Sieht man sich jedoch die Zahlen in der USA an, wird dies für viele undenkbar. Der Draft im Juni ist aktuell weiterhin geplant, eventuell sogar bevor die Saison abgeschlossen ist. Da geht es auch um Verträge. Auch da wird es schwierig sein, werden doch am Draft Tag meist etliche Spielertrades gemacht um sich in eine bessere Position zu bringen. Auch die Draft Position der Teams liegt ja an den Endergebnissen in der Liga. Bettmann bleibt aber bei seinem Plan. Derzeit konzentriert sich die NHL auf einzelne Städte mit NHL-Hallen, die auch über eine nötige Infrastruktur verfügen um das intensive Programm inklusive genügend Eisflächen (Stichwort Training) haben.

Auch die EBEL Variante, Abbruch ohne Meister, steht natürlich noch im Raum. Man könnte einfach mit dem Draft und der Free Agent Phase starten und im Herbst dann die neue Saison starten. Aber auch hier trifft es einige Vereine finanziell dann gewaltig, die auch erst kurz vor der Trade Deadline Picks abgegeben haben für Spieler, deren Vertrag ausläuft, die jedoch noch um den Stanley Cup kämpfen.

 

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