Bild: Broger/Blende47

Erzielte Tore waren bei den Juurikkala Schützlingen in den ersten Meisterschaftsrunden Mangelware. Wenig verwunderlich also, dass die sportliche Leitung der Wälder sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ, als Roberts Lipsbergs beim Verein anklopfte. Der 26-Jährige, der 137 Spiele für Dinamo Riga in der KHL absolvierte, trainiert bereits seit vergangener Woche mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Eis.

Sollte Corona dem Spielplan keinen Strich durch die Rechnung machen, so wird Roberts Lipsbergs am kommenden Samstag sein Debut beim EC Bregenzerwald geben. Der Lette war in den letzten vier Jahren bei Dinamo Riga unter Vertrag und trat mit dem KHL Team 2017 auch beim Spengler Cup an. „Trotz der schwierigen Corona Situation ist es uns wichtig, den Auftrag, einheimische Spieler weiterzuentwickeln, bestmöglich wahrzunehmen. Dafür benötigt eine so junge Mannschaft, wie unsere, auch Führungsspieler, die Erfahrungen von einem möglichst hohen Niveau mitbringen und weitergeben. Roberts verkörpert diese Eigenschaften und daher sind wir sehr glücklich darüber, dass uns dieser Top Transfer gelungen ist.“

Seine Ausbildung startete Lipsbergs in Aisbergs und wechselte danach in die lettische Hauptstadt, wo er sich 2010 mit seiner Mannschaft den U18 Titel sicherte. Im selben Jahr war er als Topscorer der U18 Weltmeisterschaft (Division1/A) maßgeblich am Gewinn der Goldmedaille beteiligt. 2013 bestätigte er seine Leistung bei der U20 Weltmeisterschaft (Division1/A) und erzielte abermals die meisten Tore im Turnier. Trotz seines jungen Alters bringt Lipsbergs einiges an Erfahrung mit in die Wälder Kabine und soll nicht nur für die benötigten Tore sorgen, sondern auch als Führungsspieler eine Vorbildfunktion übernehmen, wie Headcoach Markus Juurikkala ausführt: „Roberts ist ein hart arbeitender, offensiv talentierter Spieler. Obwohl er erst 26 ist bringt er Erfahrung und Routine aus den höchsten Ligen mit, die sehr wichtig sein werden. Er hat einen guten Charakter und ist eine großartige Ergänzung zu unserer Truppe.“

Presseaussendung EC Bregenzerwald

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