Dan Ceman. (Bild: fodo.media/Dostal)

Beim VSV will es weiterhin nicht laufen. Die Adler unterlagen gestern Abend starken 99ers mit 2:4 und liegen nach 7 Spielen mit nur 3 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.

Es knistert schön langsam in Villach. Laut mehreren Medienberichten wackelt der Stuhl von Headcoach Dan Ceman und auch bei den Fans steht der neue Mann hinter der Bande bereits in der Kritik. „Wir haben diese Woche sehr gut trainiert und wollen nach dem bisher nicht zufriedenstellenden Saisonverlauf mit den Spielen am Sonntag gegen Graz und am Dienstag in Villach gegen Dornbirn neu durchstarten“, meinte VSV-Coach Dan Ceman noch vor der Partie gegen die Steirer.

Allerdings ließ der VSV im Spiel einiges vermissen. In der Defensive stand man nicht kompakt, der neue Torhüter Gudlevskis wirkte nicht unbedingt sicher und im Angriff hatte man gegen die Grazer ebenfalls keine passende Antwort parat. Der VSV wirkte etwas ohne System und planlos, die Ideen fehlten. Und es fehlt grundsätzlich an allen Ecken und Enden, was sich mittlerweile in der Statistik widerspiegelt. Im Powerplay liegt der VSV auf Platz 8 (15,4%) und im Penaltykilling sogar nur auf Platz 10. Eine große Schwäche gibt es auch beim Torabschluss. Bei der „scoring efficiency“ rangiert man auf dem letzten Platz mit 6,25%.

Man darf gespannt sein, wie der Vorstand das erste Spiel nach der „Zwangspause“ analysiert und ob es schon bald Konsequenzen geben wird. Vielleicht schafft es Ceman aber doch noch, das Ruder herumzureißen, denn er verfügt grundsätzlich über einen starken Kader.

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