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Der EC VSV sieht grundsätzlich positiv in die Zukunft. Gemeinsam mit Rob Daum will man auch für die kommende Saison eine starke Mannschaft stellen, allerdings bremst Finanzvorstand Andreas Schwab die Erwartungen.

Laut Schwab hat man die heurige Saison natürlich noch nicht abgeschlossen. „Die Mannschaft ist talentiert genug, um die Playoffs über die Zwischenrunde zu erreichen“, so Schwab. Laut dem Finanzvorstand wird man diese Saison auch aufgrund der Unterstützung des Bundes überstehen. Ein Kritikpunkt zuletzt war die Trainerentscheidung, wonach der VSV nun tiefer in die Tasche greifen musste für Rob Daum. Schwab meint aber, dass man definitiv nicht mehr Geld ausgibt, als man zur Verfügung hat und das der Vertrag von Daum auch angepasst wurde (Stichwort Corona).

Für die Saison 2021/2022 möchte man gemeinsam mit Daum eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen. Allerdings bremst Schwab gleich die Erwartungen:“Wir wollen eine gute Mannschaft im Rahmen unserer Möglichkeiten zusammenstellen. Hier aber auch ein Appell an die VSV-Fans. Wir müssen einfach unsere Erwartungen anpassen. Wir können nicht erwarten, dass wir eine Top 2 oder Top 3 Mannschaft in Österreich sind, wie vor 20 Jahren. Das geht einfach nicht. Die Anderen sind uns in den letzten 10 bis 15 Jahren budgetär so weit davongelaufen, dass wir nicht die Möglichkeit haben, gewisse Spieler nach Villach zu holen. Oder gewisse starke Österreicher in Villach zu halten oder nach Villach zu holen. Nehmen wir zum Beispiel einen Alexander Rauchenwald. Ich hätte gerne dass er in Villach spielt, wenn wir ihm das gleiche wie in Salzburg bezahlen würden, würde er auch in Villach spielen. Nur dann würde er wesentlich mehr verdienen wie unser bester Importspieler. Hier müssen wir die Erwartungen relativieren. Wir werden ein kleiner Verein sein, der immer wieder überraschen wird und hoffentlich immer ein Playoff-Kandidat.“

Auf alle Fälle möchte man Fehler, die man heuer gemacht hat, bei der Kaderzusammenstellung im nächsten Jahr korrigieren.