Bild: VSV/Krammer

Der EC VSV hat heute einen Saisonrückblick präsentiert. Auf der Transferfront ist man mit Chris Collins weiterhin in Gesprächen, neue Österreicher sollen kommen.

Mit Chris Collins ist der EC VSV weiterhin in Verhandlungen, allerdings ist eine Verlängerung weiterhin nicht unterschrieben. „Er ist ein unermüdlicher Dauerläufer, der Motor der Mannschaft. Chris hat eine sensationelle Saison gespielt und auch seine Ausbeute mit 41 Punkten, davon 18 Toren, gegenüber seiner ersten Europa-Saison deutlich gesteigert. Wir sind intensiv bemüht, ihn auch weiterhin im „Adlerhorst“ zu halten. Die Gespräche laufen…“, so VSV-Boss Rauchenwald auf der Klubhomepage.

In Zukunft soll es auch neue, österreichische Gesichter geben. „Unser vorrangiges Ziel ist es, vermehrt auf österreichische Spieler zu setzen. Ich kann jetzt schon versprechen, dass wir in der kommenden Saison auch neue, österreichische Gesichter in Villach sehen werden. In diesem Sinne möchte ich festhalten, dass in der abgelaufenen Saison zehn echte Villacher im Profi-Kader standen und auch Einsätze erhielten. Unser Problem jedoch ist es, dass vor einigen Jahren im Nachwuchs Fehler gemacht wurden. Jetzt müssen wir diese Versäumnisse mühevoll nachholen – es fehlen uns ganz einfach mehrere Talente für die Kampfmannschaft. Aus diesem Grund haben wir auch unsere Nachwuchsarbeit mit der Installierung von Philipp Pinter als Nachwuchs-Leiter und einem hochmotivierten und kompetenten Trainer- und Betreuerteam ganz neu aufgestellt. Auf die Früchte dieser Neuaufstellung heißt es jedoch, noch etwas zu warten. Unser Ziel ist es, jedes Jahr das eine oder andere Villacher Talent in die Profi-Mannschaft einzubauen. Was möglich ist, hat gegen Ende der Saison der erst 16-jährige Johannes Tschurnig deutlich bewiesen. Er wurde von Rob Daum sogar in den Play-off-Spielen mit Eiszeit belohnt. Außerdem ist es unser mittelfristiges Ziel, ein AHL-Team auf die Beine zu stellen.“

Weitere Neuverpflichtungen beziehungsweise Vertragsverlängerungen will der EC VSV demnächst bekannt gegeben.

Auch VSV-Finanzvorstand Schwab nahm Stellung. Er verweist vor allem darauf, dass man auch in Zukunft nicht mehr Geld ausgeben wird, als man letztendlich hat. „Tatsache ist, dass wir immer noch ein kleiner Verein sind. Die Top-Teams in der Liga, wie Salzburg, Wien oder Klagenfurt, sind uns in den letzten zehn Jahren davongeeilt und haben mittlerweile ein mehr als doppelt so hohes Budget als wir. Leider können wir uns österreichische Top-Spieler wie sie bei Klagenfurt, Salzburg oder Wien spielen schlicht und einfach nicht leisten. Dennoch werden wir uns stetig weiterentwickeln, um in Zukunft die Großen noch mehr zu ärgern. Die VSV Fans haben hohe Erwartungen in den Verein. Realistisch ist, dass wir ein fixer Playoff-Kandidat sind mit Luft nach oben, wenn einmal alles gut zusammenläuft. Das ist unser Ziel, dafür kämpfen und arbeiten wir – mit Leidenschaft und Herzblut für unseren VSV“, so Schwab.

Den kompletten Rückblick gibt es auf der Homepage der Adler: Hier zum Lesen.

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