VILLACH,AUSTRIA,04.SEP.20 - ICE HOCKEY - ICEHL, bet-at-home ICE Hockey League, VSV Villach vs EC Red Bull Salzburg, test match. Image shows the rejoicing of Mario Huber (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber - For editorial use only. Image is free of charge.

Red Bull Salzburg hat mit Raphael Herburger, Michael Schiechl, Brent Regner, Connor Brickley, Bud Holloway oder Chad Kolarik einige Cracks der vergangenen Saison abgegeben, fix verpflichtet wurden bisher erst zwei Spieler, zwei weitere hat man sich von München ausgeliehen. Es wird aber auch diese Saison wieder mit den Bullen zu rechnen sein, das hat auch die Pre-Season bereits gezeigt, zwar verlor man gegen den KAC mit 0:4, man gewann aber die internen Tests den VSV, auch München und die Capitals konnten einmal geschlagen werden.

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Neuzugänge: Mit Rick Schofield konnte man einen Transfer-Coup landen, der Kanadier kommt von Linz, davor spielte er bereits in Villach und Bozen, dabei gelangen ihm in 344 Spielen im Grunddurchgang 136 Tore und 137 Assists. Nun möchte er sein Können auch in Salzburg unter Beweis stellen. Dort trifft er auf Taylor Chorney, dem einzigen neuen Crack in der Abwehr. Chorney wechselt aus der Schweiz in die Mozartstadt, dazu hat er 168 NHL-Spiele auf dem Buckel. Aus München spielen vorerst Justin Schütz und John-Jason Peterka in Salzburg, Schütz ist gerade einmal 20 Jahre jung, Peterka sogar um zwei Jahre jünger. Man darf auf die beiden Leihspieler gespannt sein.

Stärken: Mit JP Lamoureux, Dominique Heinrich, Derek Joslin, Thomas Raffl, John Hughes oder Alexander Rauchenwald spielen weiterhin absolute Leistungsträger in Salzburg, hinzu kommen die jungen Akteure wie Jakubitzka, Feldner, Mario und Paul Huber. Die Bullen haben also wieder einen starken Stamm, trotz der zahlreichen Abgänge. Ein großes Plus hat man mit JP Lamoureux im Tor, seit nun neun Jahren zeigt er seine Klasse im Kasten, der Ausfall von Lukas Herzog als Backup schmerzt hier aber. Offensiv werden die Mannen von Matt McIllvane den Gegnern wohl wieder Kopfzerbrechen bereiten, zu Raffl, Hughes oder den Huber’s gesellt sich ja nun auch Rick Schofield.

Schwächen: Wie oben erwähnt hat sich Lukas Herzog verletzt und fällt aus, Nicolas Wieser, der ursprüngliche Dreiertormann ist nun momentan Backup. Man startet dazu mit nur fünf Legionären (Schütz und Peterka ausgenommen), das sind um drei weniger als in der Vorsaison, man wird sehen, ob man dadurch an Qualität eingebüßt hat.

Verbesserungspotential: Verletzt sich JP Lamoureux muss man auf der Torhüterposition wohl reagieren, hier wird viel davon abhängen, wie viele Spiele JP spielen kann, zweifelsohne wird Wieser seine Spiele bekommen, sein Talent hat er bereits letzte Saison zeigen können. Offensiv hat man weiterhin gute Leute und ist stark aufgestellt, ob sich die Abgänge von Holloway, Brickley, Herburger und Kolarik nicht doch bemerkbar machen wird sich zeigen, ansonsten kann man hier aber aufgrund der Punkte nachrüsten.

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