Bild: 99ers/Krainbucher

Die Moser Medical Graz99ers werden in der kommenden Saison mit einigen neuen Cracks starten. Die Steirer haben in der letzten Saison das Playoff erreicht und sich mit Wien einen offenen Schlagabtausch geliefert. Topgoalie Cris Nihlstorp hat die 99ers verlassen, wie auch Dwight King, Matt Garbowsky, Sebastian Collberg, Robin Weihager oder Dwight King. Die Grazer gehören aber definitiv wieder zu einem der besseren Teams für die kommende Saison, auch wenn es in der Pre-Season noch nicht unbedingt geklappt hat.

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Neuzugänge: Die Graz99ers setzen in der neuen Saison auf das Torhüter-Duo Ben Bowns und Felix Nussbacher. Mit Bowns verpflichtete man einen Goalie der EIHL und den aktuellen Teamtorhüter von Großbritannien. Noch ist der Neuzugang nicht wirklich in Höchstform, so patzte er in einigen Testspielen. In der Defense verpflichtete man mit Mario Altmann einen starken, österreichischen Defender. Der Neuzugang wollte in Graz eine neue Herausforderung annehmen und stösst aus Linz zu den 99ers. Ebenfalls neu in der Defense ist Jacob Pfeffer (aktueller U20 Teamspieler), der sich dazu entschlossen hat, in Graz zu bleiben. Im Angriff gab es einige Neuzugänge. Tony Cameranesi, Hunter Fejes, Johan Porsberger, Parker MacKay und Joel Broda sind neu im 99ers-Dress.

Stärken: Die große Stärke der 99ers liegt auf alle Fälle im Angriff. Mit Oliver Setzinger, Joel Broda und Hunter Fejes hat man eine sehr starke Powerlinie. Diese drei Cracks haben auch bereits in der Pre-Season gezeigt, dass sie sehr gut miteinander harmonieren. Die zweite Linie werden Porsberger, MacKay und Cameranesi bilden. Letztgenannter ist ein sehr guter Eisläufer und findet sich immer besser zu Recht. Johan Porsberger ist vor allem im Powerplay eine Waffe, verfügt über einen guten Schuss. Sehr auffällig ist Parker MacKay. Der 26-Jährige könnte zu einem richtigen Key-Player im Spiel der Grazer werden. Er ist sowohl an der Scheibe, als auch im Abschluss stark. Zusätzlich zeigt MacKay auch ein gutes Spielverständnis. Neben diesen beiden Linien ist auch die dritte Linie um Grafenthin, Oleksuk und Ograjensek und die Linie um Kainz, Krainz und Alagic sehr auffällig. Daniel Oberkofler hat sich schwer verletzt, wird aber im November wieder zum Team stoßen. Im Angriff müssen sich die Grazer also auf keinen Fall Sorgen machen.

Schwächen: Das Team von Headcoach Doug Mason benötigt auf alle Fälle einen starken Goalie, auch weil die Verteidigung nicht wirklich sattelfest ist. Ben Bowns hat derzeit noch Anpassungsprobleme, sollte er allerdings zu seiner Form aus Cardiff finden, dann hat Graz eine starke Nummer 1. Mit Felix Nussbacher wartet im Hintergrund allerdings bereits ein guter Torhüter auf seine Chance. Er hat alle Verantwortlichen in den Testspielen positiv überrascht. Eine größere Schwäche ist derzeit die Verteidigung. Es wird wohl einen Defender benötigen, der die Scheibe von hinten auch in den Angriff bringen kann. Dieser spielstarke Verteidiger ist derzeit noch nicht vorhanden.

Verbesserungspotential: Wie bereits erwähnt, fehlt bei den 99ers derzeit noch ein spielstarker Verteidiger. Bei der Torhüterposition muss man noch abwarten, wie sich Ben Bowns in der Liga schlagen wird.

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