©HCB/Vanna Antonello

Platz 5 nach dem Grunddurchgang, Platz 1 nach der Platzierungsrunde und in den Playoffs mit 3:0 in Führung gelegen gegen den Ex-EBEL Teilnehmer Znojmo. Die Südtiroler waren in der vergangenen Saison bereits ein Meisterkandidat und auch heuer stehen die Bozener bei den Fans hoch im Kurs: 21% voteten den HC Bozen auf Platz Nr. 1 bei der Meisterumfrage der Bet-at-home ICE Hockey League. Die Pre-Season haben die Füchse ungeschlagen beendet mit Siegen gegen Sterzing (8:0) und Asiago (8:0 + 6:2). Kapitän Anton Bernard, Topgoalie Leland Irving oder auch Marco Insam (10. Saison für die Füchse) bleiben an Bord und wollen den Titel wieder nach Südtirol holen!

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Neuzugänge: Etliche neue Spieler darf Headcoach Greg Ireland begrüßen und für 2 davon ist es eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte: Mike Halmo (2017/2018 Meister mit dem HCB) und Brett Findlay (2018/2019 in 50 Spielen 49 Punkte für den HCB) tragen zum 2. Mal das Trikot der Füchse. Dustin Gazley kennt den HC Bozen bereits aus seiner Zeit bei Salzburg (2018/2019, 36 Punkte aus 45 Spielen inkl. Playoffs) und für Dylan Di Perna (von der Saint Mary´s Universität), Gleason Fournier (von den Cardiff Devils mit einer Ausbeute von 207 Punkten aus 230 EIHL Spielen), Nick Plastino (vom HC Ambri Piotta), Ben Youds und Simon Pitschieler (vom HC Gröden aus der Alps Hockey League) ist es jeweils die erste Spielzeit in der ICE Hockey League.

Stärken: Auf der Torhüterposition ist man mit Leland Irving sehr gut aufgestellt und auch auf seinen Backup Justin Fazio ist, wie er letzte Saison schon bewiesen hat, Verlass. Die Verteidigung wurde mit den Verpflichtungen von Plastino, Youds und Fournier aufgewertet und man darf sich dadurch auch eine Steigerung im Powerplay erwarten. Generell sieht der Mix beim HCB aus jungen hungrigen sowie erfahrenen italienischen Spielern und spielstarken Legionären sehr gut aus und einige Teams werden sich an den Südtirolern die Zähne ausbeißen.

Schwächen: Dem HC Bozen fehlt es an Kadertiefe, vor allem in der Verteidigung. Aktuell stehen nur 7 Verteidiger im Kader von Headcoach Greg Ireland zur Verfügung und sollte sich hier nur einer verletzen stehen die Südtiroler nur noch mit genau 3 vollen Verteidigungspaaren da.

Verbesserungspotential: Wie bereits angesprochen fehlt es dem HCB an Kadertiefe und man sollte sich definitiv noch die Dienste von zumindest einem Verteidiger sichern, um auch die anderen Spieler etwas entlasten zu können. Ansonsten sieht es bei den Südtirolern sehr gut aus und man darf gespannt sein ob die Fans mit Ihrer Meinung bei der Meisterumfrage recht hatten.

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