Michael Ouzas (Fehervar) . Bild: fodo.media/Dostal

Es lief in der abgelaufenen Saison nicht unbedingt nach Wunsch für die Ungarn. Zwar verfügte man über einen ansprechenden Kader, allerdings konnte man das Potential über die Saison hinweg nicht unbedingt ausschöpfen. Dieses Jahr soll alles besser werden und um einen Erfolg zu erzwingen, hat man gleich zwei wichtige Schlüsselspieler zurück nach Ungarn geholt. Das Ziel ist das Erreichen der Playoffs, doch hinter vorgehaltener Hand ist klar: Fehervar AV19 will heuer weiter vorne mitmischen, doch ist das auch realistisch?

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Neuzugänge: Bei den Neuzugängen in Ungarn stechen vor allem zwei Akteure hervor. Janos Hari und Istvan Bartalis. Hari zählte in der Liga bisher immer zu den absoluten Topscorern. Die Ungarn haben dem Angreifer einen hochdotierten Vertrag vorgelegt, Hari hat gleich einen 5 Jahresvertrag unterschrieben. Neben Hari hat man sich außerdem dazu entschieden Istvan Bartalis zurückzuholen. Der 30-jährige Routinier verbrachte die letzten Jahre in Deutschland (DEL) und Schweden (2.Liga) und konnte auch hier immer wieder überzeugen. In Schweden scorte Bartalis 20 Tore und 21 Assists. Von Bozen lotste man außerdem Colton Hargrove nach Ungarn. Weitere Neuzugänge sind: Paul Geiger (FIN), Alex Petan (Iserlohn) und Toni Kähkönen (KooKoo).

Stärken: Das Prunkstück ist auf alle Fälle der Angriff. Bereits in der Vorbereitung zeigten Hari und Co., dass sie viele Tore schießen können. Die Linien harmonieren und es wird für den Gegner schwer sein, die richtige Mischung gegen die Ungarn zu finden. Viel Verantwortung liegt auf alle Fälle auf den Schultern von Hari und Bartalis. Je nachdem wie die beiden performen, steht und fällt das Spiel von Fehervar Av19.

Schwächen: Auch hier zeigte die Vorbereitung erste Tendenzen. Die Abwehr steht nicht sicher, man kassierte einige Gegentreffer. Michael Ouzas hat seinen Zenit wohl bereits erreicht.

Verbesserungspotential: Die Ungarn haben auf alle Fälle das Potential, um sich einen Platz im Mittelfeld zu sichern. Allerdings könnte es vor allem auf der Torhüterposition zu einem Wechsel kommen.

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