EBEL. Eishockey Bundesliga. KAC gegen HCB Suedtirol Alperia. Clemens Unterweger (KAC), Frigo Luca (Bozen). Klagenfurt, am 17.1.2021. Foto: Kuess www.qspictures.net

Jeweils vier Mal standen einander die fünf Teilnehmer an der Pick Round der bet-at-home ICE Hockey League in der ersten Grunddurchgangsphase bereits gegenüber. Bis 7. März stehen im Kampf um das Pick- und Heimrecht noch jeweils zwei weitere Duelle am Programm. Vor dem Start der Zwischenrunde liefert ein Blick auf die direkten Begegnungen Interessantes.

Im internen Vergleich mit den kommenden Gegnern steht der EC-KAC eindeutig am besten da: Von 48 möglichen Punkten haben die „Rotjacken“ gegen HCB, AVS, VIC und RBS 32 Zähler geholt. Mit elf Siegen (3x nach Overtime) errang Klagenfurt die meisten Erfolge innerhalb der Top-5. Jeweils drei holte es gegen AVS, VIC und RBS. Gegen den HCB gelangen zwei Siege, daraus resultierten aber nur vier Punkte

Der HCB Südtirol Alperia bilanzierte in der ersten Grunddurchgangsphase gegen seine kommenden Gegner leicht positiv, holte 25 von 48 möglichen Punkten. Das direkte Duell gegen RBS wurde an Siegen (3:1) gewonnen, das Siegverhältnis mit KAC und VIC hält sich die Waage – wobei aber jeweils mehr Punkte errungen wurden. Negativ ist die Bilanz gegen AVS (1:3), die Ungarn sind das einzige ICE-Team das die „Füchse“ dreimal im Grunddurchgang Phase eins schlagen konnte.

Pickround: Welche Teams holen sich das Heimrecht?

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Ebenso 25 von 48 möglichen Punkten holten die spusu Vienna Capitals: Die Wiener sind mit neun Siegen das zweiterfolgreichste Team im Sieg-Ranking. Sie haben jeweils gegen RBS und AVS drei Spiele gewonnen. In den Duellen mit Bozen gingen zwei Spiele an die Caps, die nur gegen den KAC (1:3) eine negative Bilanz aufweisen.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen und 21 von 48 möglichen Punkten liegt Hydro Fehérvár AV19 im internen Vergleich an vierter Stelle. Die Ungarn sind das einzige Team, das gegen Bozen eine positive Bilanz (3:1) aufweist. Ausgeglichen ist jene gegen RBS. Gegen VIC und KAC wurde jeweils nur ein Spiel gewonnen – beide Erfolge gelangen im Shootout.

Der EC Red Bull Salzburg hat im Vergleich der Top-5 das Nachsehen: Gegen keinen der kommenden Konkurrenten weist der sechsfache Champion eine positive Bilanz auf. In den 16 Spielen wurden fünf Siege errungen – jedes Team wurde einmal geschlagen, gegen AVS gelangen zwei Erfolge. RBS feierte alle fünf Siege nach regulärer Spielzeit.

Die Fakten im Überblick:

  • jeder hat gegen jeden zumindest einmal gewonnen
  • nur die Paarung AVS gegen RBS ist ausgeglichen (jeweils zwei Sieg nach regulärer Spielzeit)
  • KAC hat gegen die Top-5-Teams fast doppelt so viele Punkte geholt wie RBS (32:17)
  • KAC ist das einzige Team, das gegen zwei Mannschaften immer gepunktet hat (AVS, VIC)

KAC – HCB 2:2 (4:8) 
KAC – AVS 3:1 (9:3) 
KAC – VIC 3:1 (10:2) 
KAC – RBS 3:1 (9:3)

HCB – KAC 2:2 (8:4) 
HCB – AVS 1:3 (3:9) 
HCB – VIC 2:2 (7:5) 
HCB – RBS 3:1 (7:5)

VIC – HCB 2:2 (5:7) 
VIC – KAC 1:3 (2:10) 
VIC – AVS 3:1 (9:3) 
VIC – RBS 3:1 (9:3)

AVS – HCB 3:1 (9:3) 
AVS – KAC 1:3 (3:9) 
AVS – VIC 1:3 (3:9) 
AVS – RBS 2:2 (6:6)

RBS – HCB 1:3 (5:7) 
RBS – KAC 1:3 (3:9) 
RBS – VIC 1:3 (3:9) 
RBS – AVS 2:2 (6:6)

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