Ligapräsident und Graz99ers Präsident Jochen Pildner-Steinburg nahm erstmals Stellung zur Streaming Variante in der kommenden Saison.

Die Liga arbeitet, wie Ring Sports bereits berichtet hat, an einer ligaweiten Lösung. SKY hat auch bereits zugestimmt, dass die Vereine die Spiele streamen dürfen, die nicht von einem TV-Partner übertragen werden. Allerdings wird das Ganze noch etwas dauern.

„Wir arbeiten ligaweit an einer Streaming Geschichte. Es ist ein neuer Schritt in die Zukunft, auch weil vieles in Zukunft über Streaming gemacht wird. Dieses Konzept wird vermutlich auch über den kompletten österreichischen Mannschaftssport ausgerollt werden. Hier ist auch das Sportministerium dahinter. Es wird im Eishockey versucht, eine gemeinsame Plattform aufzusetzen und es wird nicht so sein, dass wir von Beginn weg streamen werden, wo zurzeit noch Zuseher zugelassen sind und alles unter halbwegs normalen Verhältnissen läuft. Sollte tatsächlich wieder ein Lockdown kommen und nur mehr 400 bis 500 Leute in die Halle dürfen, sollen alle Fans die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Das ist auch der Haupthintergrund. Dann ist noch die Frage, ob es ein freier Zugang sein wird, oder der Stream kostenpflichtig ist. Hier sind wir noch nicht ganz soweit, es gibt aber gute Ansätze. Wir werden relativ bald, mit einem sehr zukunftsweisenden Konzept herauskommen“, so der Präsident in einer ersten Stellungnahme.

Das in Zukunft aufgrund des Streamings weniger Leute in die Halle kommen werden, glaubt Pildner-Steinburg nicht. „Es geht auch darum, dass die Wettanbieter bedient werden. Es wird eine hochinteressante Geschichte und ich glaube auch nicht, dass das Streaming schlussendlich eine Konkurrenz für den physischen Besuch sein wird.“

Auf die Frage, ob man in der Halle nicht jubeln darf etc. meinte der Präsident :“Das wird man nicht verhindern können und das wollen wir auch nicht verhindern. Wir sind ja nicht in der Oper, wo man nur klatscht. Der Sport lebt von den Emotionen.“ Kurz gesagt ist es den Fans natürlich erlaubt, auch mit der Maske zu jubeln und zu singen.

In Graz wurden übrigens 2800 Besucher und BesucherInnen bei einer grünen Ampel offiziell bestätigt.

ring-sports.at