Bild: 99ers/Krainbucher

Um ein Eishockeyspiel in der kommenden Saison in der ICEHL live sehen zu können, wird es einige Anpassungen für die Fans geben. Die Teams der ICE Hockey League arbeiten im Hintergrund bereits mit Hochdruck daran.

Im „Return to Play“ Konzept sind die verschiedensten Richtlinien für die kommende Saison verankert. Und das bis ins letzte Detail. Sprich die Verantwortlichen der ICE Hockey League und ihre Vereine tun derzeit alles dafür, dass sie ihren Fans (und auch Mitarbeitern) einen sicheren Aufenthalt in der Halle garantieren. Ein Problem derzeit ist allerdings, dass die Behörden vor Ort die Entscheidung treffen müssen, wie viele Besucher tatsächlich in die Halle dürfen. Und das bedeutet große Verantwortung für diese Personen. Aus diesem Grund soll es demnächst auch Gespräche mit Gesundheitsminister Anschober geben, mit dem Sportministerium ist man sowieso im regelmäßigen Austausch.

Zonen-Einteilung in jeder Halle
In den jeweiligen Hallen wird es zu einer sogenannten „Zonen-Einteilung“ kommen. „Die Hallen sind in verschiedene Risikozonen unterteilt und je nach Risikoeinstufung gelten andere Sicherheitsmaßnahmen“, bestätigt DEC General Manager Alexander gegenüber der „Neuen“. Dabei geht es vor allem darum, wo sich welche Personengruppen während dem Spiel aufhalten dürfen. So kann zum Beispiel ein Medienvertreter nicht in den Bereich, wo sich die Spieler aufhalten, damit es zu keiner Vermischung kommt. Klubverantwortliche müssen in der „Spielerzone“ Masken tragen usw. . Ähnlich wird es auch bereits im Fußball gehandhabt.

Die Fans müssen sich ebenfalls anpassen, auch um ihre Sicherheit zu garantieren. „Grundsätzlich müssen sich alle Zuschauer beim Eingang namentlich registrieren, und natürlich gibt es in der Halle strikte Hygienevorschriften. Beim Eingang werden wir zum Beispiel eine Hygieneschleuse einrichten“, so Kutzer weiter. Um eine dementsprechende Auslastung zu erreichen, wird es auch zu der Maskenpflicht kommen. Nur werden sich die Fans all diese Maßnahmen antun? „Das frage ich mich auch, aber echte Eishockeyfans sind hart im Nehmen und nehmen für ihren Sport einiges in Kauf“, meint Kutzer in der „Neuen“.

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