04.10.2020, Eishalle Linz, AUT, ICE, Black Wings 1992 vs EC Villacher SV, im Bild David Kickert (BWL)

Im Eiskasten von Fehervar wollen die Linzer den „Teufeln“ ordentlich einheizen.


Mund abputzen, weiter geht’s! Nach der dritten Niederlage in Serie treffen die Black Wings 1992 morgen Sonntag auf Hydro Fehervar AV 19. Die Ungarn haben nicht den besten Saisonstart erwischt und konnten erst einen Sieg einfahren. Beim überraschenden 5:4 gegen die Vienna Capitals behielten die
„Teufel“ im Penalty Shootout die Oberhand. In der letzten Runde lag man gegen die Dornbirn Bulldogs nach sechs Spielminuten bereits 3:0 voran, musste sich aber dennoch mit 4:5 nach Overtime geschlagen geben.
Die Achillesferse der Magyaren ist zweifellos die Abwehr. In vier Saison spielen klingelte es bereits 19 Mal im Tor von Daniel Kornakker, der Mike Ouzas als Stammtorhüter abgelöst hat, ein. Keine Mannschaft der ICE hat im Schnitt so viele Gegentore kassiert. In der Offensive sticht der finnische Neuzugang Toni
Kahkonen heraus. Der 34-jährige Angreifer gilt als schussstarker Spieler mit Zug aufs Tor und sammelte bereits sieben Scorerpunkte (4Tore/3Assists).
Für Zuversicht sorgt bei Pierre Beaulieu die über weite Strecken ordentliche Leistung seiner Mannschaft gegen Salzburg, auch wenn gute 50 Minuten gegen starke Red Bulls nicht ausreichen. Der Head Coach fordert gegen die
Ungarn daher volle Konzentration über die gesamte Spielzeit: „In Fehervar ist es nie einfach zu spielen. Wie jede Mannschaft in der ICE sind sie gut strukturiert und physisch sehr präsent. Wir müssen unseren Plan für dieses
Spiel über 60 Minuten durchziehen und unsere Identität auf dem Eis zeigen. Wir wollen das Momentum auf unsere Seite bringen und unsere Möglichkeiten nützen, dann haben wir die Chance dieses Spiel zu gewinnen.“
Auch Luka Gracnar, der gegen Salzburg sein Saisondebüt feierte, weiß wie schwierig es ist beim 13-fachen ungarischen Meister zu bestehen: „Fehervar ist immer ein ganz schwieriger Ort zu spielen. Wir müssen uns gut auf dieses Spiel vorbereiten und gut regenerieren. Vor allem müssen wir im Kopf 100 Prozent bereit sein, denn dort ist es wie in der Hölle.“

Presseaussendung Black Wings 1992

Bild: fodo.media/Harald Dostal

ring-sports.at