Markus Schlacher (VSV) Photo: Red Bull/GEPA pictures/ Felix Roittner

Ring Sports hat sich heute mit dem Villacher Markus Schlacher unterhalten. Der 33jährige spricht dabei über seine Zukunft.

Ein echtes Urgestein in der heimischen Eishockeyszene bekam in Villach keinen weiteren Vertrag mehr. Schlacher durchlief die Jugend des VSV, wechselte danach für 1 Jahr nach Schweden zu Skellefteå AIK. Danach standen 4 Jahre Linz, 1 Jahr Salzburg und 3 Jahre Wien auf dem Programm. Seit der Saison 2015/16 gehörte Schlacher wieder seinem Heimatverein, dem EC VSV, an. Ebenfalls trug er seit der U18 das Trikot des Nationalteams. Ring Sports hat nun beim Verteidiger nachgefragt, wie es um seine Zukunft steht. Aufgrund der familiären Situation ist es derzeit recht schwierig für Schlacher: „Meine große Tochter kommt jetzt in die Schule und meine kleine Tochter in den Kindergarten. Wir leben in Villach und haben es nicht weit zu Schule und Kindergarten. Ich hatte eigentlich vor, noch länger beim VSV Eishockey zu spielen. Aber die Umstände, dass der VSV heuer mit der vollen Legionärsanzahl spielen will, und dadurch für mich aufgrund meiner Punkte kein Platz mehr ist, gilt es zu akzeptieren.“ Es gibt aber Kontakte zu anderen ICEHL-Teams, wie der Villacher berichtet: „Es gibt Interesse von 2-3 Vereinen. Da habe ich auch schon mit den zuständigen Leuten telefoniert. Aber eben aufgrund der angesprochenen familiären Situation bin ich etwas im Zwiespalt und möchte meine Zukunft derzeit noch offen lassen,“ meint Schlacher. Aus momentaner Sicht ist die Zukunft Schlacher’s somit noch völlig offen. Ob er sich weiterhin für Eishockey entscheidet und dadurch zum Pendler wird, darf gespannt abgewartet werden.

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