Markus Schlacher (VSV) Photo: Red Bull/GEPA pictures/ Felix Roittner

Markus Schlacher beendet seine lange und erfolgreiche Karriere. Dies gab er jetzt via Social Media bekannt.


Er verteidigte gleich bei mehreren Weltmeisterschaften für das österreichische Nationalteam, stand über 700 Partien in der höchsten österreichischen Eishockey-Liga am Eis und holte wohl als größten Erfolg seiner ganz besonderen Karriere 2006 mit dem EC VSV, seinem Heimatverein, den Meistertitel. Aber auch abseits des Eises genoss und genießt Markus bei den Mitspielern sowie Fans aber auch bei Journalisten große Beliebtheit. Kein Wunder, dass er gleich zwei Mal, und zwar in den Jahren 2016 und 2019, die ORF Eishockey-Superstar-Wahl des Kärntner Eishockey-Magazins gewonnen hat.

Der waschechte Villacher begann seine Eishockey-Laufbahn als Nachwuchsspieler des VSV. Als 16-Jähriger debütierte er in der Österreichischen Eishockey-Liga. Im Anschluss wechselte er nach Schweden, wo er beim Skelleftea AIK nicht nur in der J20 SuperElit, der höchsten Nachwuchs-Spielklasse spielte, sondern auch neun Spiele in der Eliteserie absolvierte. Nach einem Jahr zog es ihn nach Oberösterreich, wo er sich für vier Jahre dem EHC Linz anschloss. Nach einem einjährigen Intermezzo beim EC Red Bull Salzburg, mit dem er die European Trophy 2011 gewann, wechselte er 2012 zu den Vienna Capitals, für die er bis 2015 spielte. Dabei wurde er von vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult. Im Juli 2015 kehrte er zum VSV zurück und verteidigte bis zum seiner Karriere-Ende für Blau-Weiß! Für den VSV absolvierte er mehr als 320 Spiele!

Aber auch international darf Markus auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken: Für Österreich spielte „Schlax“, wie ihn seine Freunde nennen, bei der U18-Weltmeisterschaft der Division I 2005 sowie den U20-Weltmeisterschaften der Division I 2006 und 2007, wo er zum besten Stürmer des Turniers gewählt wurde. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab Markus im Februar 2010 in Asiago beim 4:3-Erfolg nach Verlängerung im Freundschaftsspiel gegen Frankreich. Er spielte bei den Weltmeisterschaften 2016 und 2017 in der Division I. Bei der Weltmeisterschaft 2018 in Kopenhagen spielte er zum ersten Mal in der Top-Division. Dabei gelang erstmals seit 2004 wieder der Klassenerhalt in der Top-Division. Ein Jahr später bei der WM in Bratislava war er wieder Teil des Nationalteams, dabei musste er jedoch gemeinsam mit seinen Teamkollegen dem Abstieg hinnehmen.

ring-sports.at
Presseaussendung EC VSV