Bild: Screenshot/Puls24

Die ICE Hockey League bastelt derzeit im Hintergrund an einer Livestream-Lösung für die kommende Saison. In Arbeitsgruppen bzw. in Videokonferenzen wurde zuletzt hart an einer „Lösung für alle“ gearbeitet.

SKY und PULS24 (hier zum Nachlesen) werden in der kommenden Saison Spiele aus der ICE Hockey League übertragen. SKY hält die Pay-TV Rechte und PULS24 die FREE-TV Rechte. Die Liga selbst arbeitet derzeit an einem Livestream-Konzept, allerdings müssen in diversen Hallen Adaptierungen passieren. In Klagenfurt, Salzburg, Linz oder auch in Wien ist man mit der Technik schon relativ weit , in anderen Stadion müsste man, um qualitativ hochwertige Streams zu garantieren, noch etwas nachschärfen.

Ein Hauptproblem liegt im finanziellen Bereich, wobei es letzte Woche positive Signale gab. Trotzdem entstehen aufgrund diverser Adaptierungen natürlich Zusatzkosten, die in einer Zeit wie dieser nicht zu unterschätzen sind. Für die Fans wäre es natürlich toll, sollten neben den normalen Livespielen von Puls24 und SKY, auch die restlichen Spiele gestreamt werden. Dann stellt sich wiederum die Frage, wie viel Geld würden die Fans für einen Stream schlussendlich wirklich ausgeben? Klar ist, wenn es eine Lösung gibt, dann werden alle Klubs an einem Strang ziehen. Sprich, es werden die Spiele auf einem ähnlichen Standard, voraussichtlich auf einer gemeinsamen Plattform zur Verfügung stehen.

SKY & PULS24 mit entscheidender Rolle
Eine wichtige Sache muss man von Seiten der Liga ebenfalls klären. Die Rechte liegen, wie bereits erwähnt, bei SKY bzw. PULS24. Dementsprechend muss es von deren Seiten ein zusätzliches OK geben, damit die Klubs Livestreams auch anbieten dürfen. Hier soll es auch positive Signale geben, geklärt ist aber noch nicht alles, wie uns Mario Lenz, Operating Officer & Director Group Sports Rights bei Puls4 und Puls24, auf Nachfrage erzählte. „Wir selbst haben nur für unsere Spiele die Rechte, nicht für alle. Derzeit gibt es noch keine Lösung, aber wir arbeiten alle gemeinsam mit der Liga daran“, so Lenz und meint weiter:“Wir müssen alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um eine gute Lösung zu schaffen.“

Es geht also in eine richtige Richtung. Nun muss man abwarten, wie viele BesucherInnen schlussendlich in der Halle zugelassen sind. Derzeit wird damit gerechnet, dass die Corona-Ampel die Anzahl der BesucherInnen in der Halle definiert. Bereits morgen hat Bundeskanzler Sebastian Kurz eine Pressekonferenz angekündigt (hier zum Nachlesen), dann wird man wohl endgültig wissen, woran man ist.

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