Bild: 99ers/Krainbucher

Die Moser Medical Graz99ers unterliegen dem EC Red Bull Salzburg mit 2:5. Die Grazer scheitern dabei vor allem an ihrer Chancenauswertung und einer instabilen Defensive.

Die Bullen aus Salzburg in den Anfangsminuten mit hohem Tempo und auch zwei gefährlichen Torschüssen. Olivier Rodrigue ließ sich aber nicht überraschen und war zur Stelle. In der 4.Spielminute die erste Strafe in diesem Spiel und sie traf die Gäste aus Salzburg. Heinrich musste auf der Strafbank Platz nehmen. Die 99ers hier mit zwei dicken Chancen auf die Führung. Zunächst vergab Oliver Setzinger aus spitzem Winkel und anschließend Cameranesi im Slot. Sekunden später Moderer mit dem guten Schuss, der Puck landete aber in der Fanghand von Lamoureux. Die Grazer machten nun gehörig Druck und Salzburg konnte es Lamoureux verdanken, dass es nach knapp 8 Minuten noch 0:0 stand. Alsing übernahm einen Pass von Ograjensek direkt und wieder konnte sich der Salzburger-Schlussmann auszeichnen. In der 12.Minute die schmeichelhafte Führung für die Gäste. Baltram (12.) scorte für die Bullen. In der 13.Minute der Ausgleich für die Grazer. Cameranesi mit dem Pass vor das Tor und Ograjensek (12.) scorte. In der 16.Minute die erste Strafe für die 99ers. Kevin Moderer in der Kühlbox und die Gäste mit einem starken Powerplay. Die Grazer standen in der Abwehr aber gut und stellten sich den Schüssen der Mozartstädter entschlossen entgegen. So blieb es beim 1:1. In der 20.Minute eine unnötige Aktion von Rasmussen, der nach einem Beinstellen gegen Joslin auf die Strafbank musste. Die Gäste nahmen dieses Geschenk dankbar an, Skille (20.PP) traf zur erneuten Führung.

Zu Beginn des Mitteldrittels Glück für die 99ers, ein Schlenzer von Skille ging an die Latte. Die Grazer anschließend mit einem Mann mehr auf dem Eis, doch große Chancen gab es hier nicht. Auf der anderen Seite machten es die Salzburger besser, Raffl (25.PP) wird vor Rodrigue einfach nicht attackiert und der hat keine Probleme – 1:3. Die Grazer versuchten es weiter, bekamen noch eine Überzahlchance. Leider vergab man hier leichtfertig die Möglichkeiten, konnte nicht anschreiben. Und so ging es auch weiter. Fejes und Ograjensek vergaben dicke Chancen, scheiterten immer wieder an Lamoureux. Die Salzburger machten aus den wenigen Chancen die Tore. Rasmussen mit dem Fehler im Aufbau und Baltram (35.) traf. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 40 Minuten.

Die Grazer schnürten die Salzburger zu Beginn des Schlussdrittels richtig ein, gute Torchancen konnte man sich aber nicht herausspielen. Die Zeit lief gegen die 99ers und die Bullen konzentrierten sich hauptsächlich nur mehr auf die Verteidigung. In der 45.Minute der verdiente Treffer zum 2:4. Joel Broda (45.) scorte von halblinks unter die Latte. Die Grazer spielten weiter nach vorne. In der 48.Minute die 99ers mit einer 3 auf 1 Chance, doch der Pass von Rasmussen zu ungenau und so wurde diese Top-Chance leichtfertig vergeben. In der 54.Minute eine absolut unnötige Strafe von Philipp Lindner und so nahm man sich den kompletten Schwung. Während dieser Strafe ein Stockschlag gegen Dodero, so musste man 3 gegen 5 ran. Die 99ers überstanden diese Situation schadlos, doch kassierten 04:20 vor dem Ende den 5.Treffer. Das war auch gleichzeitig der Endstand in dieser Begegnung.

26.Runde. bet-at-home ICE Hockey League
Moser Medical Graz99ers – EC Red Bull Salzburg 2:5 (1:2)(0:2)(1:1)
Torfolge: 0:1 Baltram (12.), 1:1 Ograjensek (13.), 1:2 Skille (20.PP), 1:3 Raffl (25.PP), 1:4 Baltram (35.), 2:4 Broda (45.), 2:5 Rauchenwald (56.)

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