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Die Black Wings 1992 suchen in der Vorbereitung noch nach der richtigen Form. Nun hat auch Headcoach Pierre Beaulieu erstmals Stellung bezogen.

Auch wenn die Linzer einige Neuzugänge integrieren müssen, der Charakter des Teams passt. „Wir hatten von Beginn an einen guten Start miteinander und haben sehr hart und konzentriert an unserem Eishockey gearbeitet. In der Vorbereitung hat es natürlich auch das ein oder andere Teambuilding gegeben. Darüber hinaus sind wir sehr oft beisammengesessen und haben als Mannschaft über unsere Kommunikation, Ziele und Philosophie diskutiert. Der Fokus ist bei allen Spielern voll da, mit dem Charakter der Mannschaft bin ich sehr zufrieden“, so Beaulieu auf der Klubhomepage.

Die Vorbereitungszeit war heuer stark verkürzt. „Das hat keinen großen Unterschied gemacht. Auch wenn der ein oder andere Spieler erst etwas später zum Team gestoßen ist. Für mich als Trainer aus Nordamerika sind fünf Wochen Vorbereitungszeit ausreichend. So gesehen habe ich vom Trainingsaufbau nichts anders gestaltet als sonst. Mit etwas mehr Zeit hätten wir aber mit Sicherheit mehr Testspiele gespielt. Für mich sind sechs Vorbereitungsspiele ideal, so sind es halt zwei weniger, was nicht weiter schlimm ist. Mit Budweis hatten wir einen sehr starken Testgegner, auch die Spiele gegen Innsbruck und Graz passen gut. Insgesamt bin ich also zufrieden.“

Der neue Headcoach der Linzer hat auch eine klare Vorstellung, welche Art Eishockey er spielen lassen will. „Generell will ich von der Mannschaft sehen, dass wir mit viel Geschwindigkeit in der Defensive und natürlich in der Offensive agieren. Ich verlange von allen Spielern auf dem Eis, dass sie sich in jeder Zone am Eis miteinbringen. Wir brauchen jeden Spieler um in der Offensive Chancen zu kreieren und in der Defensive um bei Scheibenverlust diese wieder zurückzuerobern.“

Die Linienfindung ist auch so gut wie abgeschlossen:“Natürlich haben wir das bereits geplant und auch im Training umgesetzt. Unsere erste Reihe ist natürlich richtig stark mit Lebler, Hytönen und Umicevic. In der zweiten Reihe spielen wir mit Kozek, Pelletier und Kristler. Wir haben einen sehr starken und tiefen Kader und ich bin auch mit Gaffal, Brucker, Lahoda und Pusnik sehr zufrieden. Dahinter haben wir mit Bretschneider und Freunschlag noch zwei Spieler, die um die letzte Stürmerposition kämpfen.In der Defensive planen wir mit Tikkinen und Nielsen, Piché und Beaudoin und Dorion wird mit Kragl ein Verteidigerpaar bilden. Mit Matzka, Müller und Kail haben wir auch hier noch mehrere Optionen in der Hinterhand. Wir brauchen jeden einzelnen Spieler.“

Auf der Torhüterposition gibt es noch keine Entscheidung. „Da gibt es überhaupt keine Tendenz. Beide Torhüter sind im Moment sehr gut drauf und zum jetzigen Zeitpunkt werden auch beide ihre Einsätze bekommen. Ich bin nicht ein Trainer, der nur auf einen Keeper setzt. Die Jungs machen das zurzeit richtig gut und genießen mein vollstes Vertrauen.“

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Black Wings 1992