Die Gespräche zwischen Gesundheitsminister Anschober und den Vertretern der Liga, in diesem Fall Präsident Jochen Pildner-Steinburg, Christian Feichtinger und Franz Kalla, verliefen sehr positiv. Nun wird morgen bei einer weiteren Videokonferenz der General Manager erneut über den Transferstopp gesprochen. Und dieser könnte nun auch fallen.

Am Mittwoch kam es zu einem Treffen zwischen einer Delegation der bet-at-home ICE Hockey League und Gesundheitsminister Rudolf Anschober sowie Vertretern des Sozial- und Sportministeriums. In der Gesprächsrunde – an der Liga-Präsident Kommerzialrat Mag. Jochen Pildner-Steinburg, spusu-Vienna-Capitals-Manager Franz Kalla sowie Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger teilnahmen – wurde über mögliche Rahmenbedingungen für eine Saison 2020/21 unter Berücksichtigung eines bestmöglichen Gesundheitsschutzes gesprochen. Auf Basis des detailliert ausgearbeiteten „Return to Play“-Konzepts, das unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben der Behörden erstellt wurde, gelang eine wichtige Weichenstellung für einen Saisonstart am 25. September 2020. Während auf sportlicher Ebene nur noch Details für eine professionelle Umsetzung fehlen, sollen in Fragen der möglichen Zuschauerkapazitäten gemeinsam innovative Lösungen entwickelt werden. Bereits für kommende Woche ist eine nächste Gesprächsrunde mit allen Sitzungsteilnehmern geplant.

„Es waren sehr konstruktive Gespräche, in denen auch großes Verständnis für unsere Situation gezeigt wurde. Wir haben das Gefühl bekommen, dass alles versucht wird, um uns sowohl wirtschaftlich als auch sportlich zu unterstützen. Die Politik will eine Saison 2020/21 in der bet-at-home ICE Hockey League ermöglichen und nicht verhindern. Jetzt geht es um gute sowie einheitliche Regelungen für alle Vereine und die zeitnahe Realisierung dieser Prozesse. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Ministerium ein vorbildhaftes und verantwortungsvolles Konzept zum Corona-Management zu verwirklichen“, zeigt sich Liga-Präsident Kommerzialrat Mag. Jochen Pildner-Steinburg zuversichtlich.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober: „Natürlich ist ein Indoor-Sport mit viel Körperkontakt und vielen Fans schwierig. Der Gesundheitsschutz steht daher wie überall auch beim Eishockey im Mittelpunkt. Wie schon bei der Einigung auf ein Spezialkonzept für die Durchführung der Fußball Bundesliga, das wir als Modellprojekt für die Mannschaftssportarten sehen, hoffe ich, dass uns auch hier eine sehr spezifische Regelung mit einem hohen Schutzniveau gelingt. Ein konstruktives Startgespräch macht mich optimistisch, dass das gelingen könnte. Aber noch sind wichtige Fragen zu klären.”

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