SALZBURG,AUSTRIA,13.SEP.20 - ICE HOCKEY - ICEHL, bet-at-home ICE Hockey League, DEL, Deutsche Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs EHC Red Bull Muenchen, test match. Image shows Thomas Raffl (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Jasmin Walter - For editorial use only. Image is free of charge.

Der EC Red Bull Salzburg bestreitet morgen, Sonntag, das erste Auswärtsspiel der bet-at-home ICE Hockey League gegen den HCB Südtirol Alperia (18:00 Uhr). Die Südtiroler waren gestern spielfrei, da sie aufgrund von positiven Covid19-Tests in der Mannschaft zum Auftaktspiel in Bratislava nicht antreten konnten.

Der gestrige 6:1-Heimerfolg gegen den EC GRAND Immo VSV war natürlich ein Auftakt nach Maß für die Red Bulls. Die Salzburger glänzten mit Laufbereitschaft, zeigten energischen Zug zum Tor und waren in den Zweikämpfen entschlossener. Auffallend waren wie schon in der Vorbereitung auf die Meisterschaft einmal mehr die jungen Cracks, von denen sich mit Paul Huber, Filip Varejcka und John Peterka gleich drei in die Torschützenliste eintrugen. Auch das Defensivverhalten inklusive eines gewohnt starken Jean-Philippe Lamoureux im Tor hat gestimmt, womit die Red Bulls insgesamt eine sehr kompakte Leistung abgeliefert und Lust auf mehr gemacht haben.

Ganz kritikfrei konnte Head Coach Matt McIlvane das Spiel dennoch nicht abschließen, wenn gleich er insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen war: „Das Ergebnis war auf jeden Fall perfekt. Es war schön zu sehen, wie die Jungs die Scheibe laufen ließen, wir haben defensiv viel richtig gemacht und hatten hinten dazu einen exzellenten JP Lamoureux. Ich habe viele gute Dinge gesehen, aber es war natürlich noch nicht das perfekte Spiel.“

Morgen geht es nun zum HCB Südtirol Alperia und da erwarten die Red Bulls eine andere Gegenwehr bzw. ein ganz anderes Spiel. Die Südtiroler hatten schließlich die Pick Round der letzten Saison gewonnen und haben sich im Sommer weiter verstärkt. Im Moment spielen in Bozen elf Italiener sowie zehn Kanadier und zwei Amerikaner. Darunter auch Dustin Gazley, der in der Saison 2018/19 noch für die Red Bulls gestürmt und vor Kurzem neben seiner amerikanischen auch die italienische Staatsbürgerschaft angenommen hat.

Der HCB schickt auch diese Saison wieder viel Erfahrung aufs Eis. Head Coach Greg Ireland, der die Mannschaft im Januar dieses Jahres übernommen und wieder an die Spitze geführt hat, verfügt über einen Kader, der im Durchschnitt (27,7 Jahre) zweieinhalb Jahre älter ist als der der Red Bulls (25,3 Jahre). Da kommt es nicht nur auf Athletik an, weiß Matt McIlvane: „Wir müssen weiter lernen, besser zusammenzuspielen. Das betrifft auch das Spiel ohne Puck. Es war gestern das erste Mal, dass die Mannschaft komplett zusammengespielt hat und viele kleine Details können bzw. müssen verbessert werden, etwa die Art, wie wir den Forecheck oder in der Verteidigung gespielt haben.“

Die Red Bulls, die nach der ersten Runde an der Tabellenspitze der bet-at-home ICE Hockey League stehen, bereiten sich auf das Auswärtsspiel gegen Bozen zuhause in der Salzburger Eisarena vor und reisen am Sonntag zum Spiel an. Ob die bisher positiv auf Covid19 getesteten Südtiroler sowie die jüngsten Tests aller Bozener Spieler Auswirkungen auf das morgige Spiel haben, müssen die Testergebnisse zeigen, die heute Abend erwartet werden.

bet-at-home ICE Hockey League
HCB Südtirol Alperia – EC Red Bull Salzburg
So, 27.09.2020; Bozen, 18:00 Uhr

Presseaussendung Red Bull Salzburg

ring-sports.at