In den letzten Tagen ging es bei einigen Teams rund mit Verpflichtungen und Verlängerungen, doch bei den Black Wings blieb es bis auf 1-2 Abgänge, die den Fans nicht gefallen, relativ ruhig. Doch Manager Gregor Baumgartner beruhigt die Fans via „Oberösterreichische Nachrichten“: „Im Hintergrund tut sich einiges. Wir sollten in den nächsten 14 Tagen schon sehr positive News verkünden können“, so Baumgartner.

Der Grundkader der Black Wings umfasst derzeit 6 Spieler (Lebler, Umicevic, Kristler, Gaffal, Kragl und Matzka), für die restlichen Positionen hat die ehemalige #79 der Black Wings einen „Ghost Roster“ aufgestellt und jede Position mit den verfügbaren Mitteln definiert. „Ich habe eine Gesamtbudgetvorgabe, mit der ich arbeiten kann. Es ist natürlich um einiges weniger als es in der Vergangenheit war“ so Baumgartner gegenüber den „OÖN“.

Erst heute vormittag gab der EC VSV die Verpflichtung von Verteidiger Raphael Wolf bekannt. Auch den General Manager schmerzt dieser Abgang sehr: „Es war sicher nicht unrealistisch, ihn in Linz zu halten. Er wollte bleiben, ich wollte ihn haben. Wir haben schon über Wohnungsdetails gesprochen, konnten es aber über die Agentur nicht so lösen, dass es passt. Ich hatte gar keine Möglichkeit, das Angebot des VSV zu matchen. Ich hätte mir gewünscht, dass man auf menschlicher Ebene aufrecht und offen kommuniziert.“ Der baumlange Wolf ist nicht der einzige Abgang bei den Linzern, so soll auch Mario Altmann, Josh Roach, Steve Oleksy, Matt Finn, Troy Rutkowski, Marek Kalus und Dan DaSilva abhanden kommen. Lediglich Backup-Goalie Paul Mocher hat noch einen Vertrag. Einser-Goalie Kickert hingegen nicht: „Sein Verbleib ist fraglich“, meint Baumgartner.

Die Personalie Schofield

Dass sich Rick Schofield naturgemäß relativ spät entscheidet, ist ein offenes Geheimnis. „Ich habe ihn noch nicht abgehakt, wahrscheinlich ist der aber nicht in unserer Preiskategorie. Immer wenn ich mich bei seinem Agenten nach Rick erkundige, bekomme ich eine Liste mit anderen Spielern“, gibt Baumgartner offen zu. Ebenfalls wird man Hunter Fejes und Alexander Cijan aller Voraussicht nach nicht mehr in Linz sehen.

2 gleichwertige Coaches zur Auswahl

Die Co-Trainer Mark Szücs und Jürgen Penker stehen fest. Wer allerdings der neue Headcoach in Linz wird, ist noch offen. Es gibt 2 gleichwertige Kandidaten für den Posten, einem wurde nun einmal ein Angebot unterbreitet. Der langjährige Linz- Kapitän und Vereinsikone Philipp Lukas könnte den Black Wings hingegen abhanden kommen: „Er wurde bisher von der Solvistas bezahlt, dieser Vertrag ist ausgelaufen. Wir haben ihm ein Angebot unterbreitet, das er bis jetzt nicht angenommen hat“, sagt Baumgartner. Philipp Lukas sieht das ganze relativ entspannt, möchte dem Eishockeysport vieles zurückgeben, aber er kann sich auch vorstellen in einem anderen Bereich zu arbeiten. „Unter den jetzigen Bedingungen mache ich es nicht in Linz“, so der langjährige Publikumsliebling Lukas.

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