(Bild: VEU Feldkirch)

Mittlerweile sind einige Wochen, seitdem die VEU Feldkirch von der Liga in Bezug auf die Aufnahme in die ICE eine Absage erhalten hat. Nun macht die VEU Druck, denn sollte man in den nächsten Wochen verbindliche Zusage für die Saison 2022/2023 erhalten, dann sind die Geldgeber weg.

„Die Sponsoren warten nicht ein weiteres Jahr ab, wenn die Abstimmung über die Aufnahme erst im März 2022 stattfindet. Wir brauchen in den nächsten sechs bis acht Wochen die Zusage für die definitive Aufnahme zur Saison 2022/23. Um mit den Sponsoren und den Investoren, die in die Infrastruktur investieren wollen, loslegen zu können. Wir haben nämlich einige Projekte angedacht. Wenn wir bis in acht Wochen keine verbindliche Zusage für die Saison 2022/23 bekommen, sind unsere Geldgeber weg“, so VEU-Geschäftsführer Christian Gross gegenüber der „NEUE Vorarlberger Tageszeitung“.

Auch der zweite Geschäftsführer der VEU Feldkirch, Michael Lampert, sieht es ähnlich. Laut ihm werden die Sponsoren kein weiteres Jahr zuwarten, vor allem da für sie die Absage nicht nachvollziehbar ist. „Mit der Stadt Feldkirch ist alles geklärt, wir hatte ein sehr gutes Gespräch mit dem Bürgermeister, die Lichtanlage wird erneuert. Wir sind bereit und wollen junge Ausländer, aber vor allem junge Österreicher entwickeln“, so Lampert.

Von der Liga gibt es diesbezüglich aber aktuell keine Signale, man steht aber in Kontakt. Die Liga selbst hat in der Generalversammlung beschlossen, mit 14 Teams in Zukunft an den Start zu gehen. Um der VEU eine Zustimmung zu geben, würde man wohl eine weitere, außerordentliche Generalversammlung benötigen. Wie die „NEUE“ berichtet, gibt es für dessen Einberufung aber keine Mehrheit unter den Klubs. Weiters ist die Liga keine österreichische, sondern eine internationale Liga. Dementsprechend kann auch der ÖEHV keinen Druck ausüben und keine österreichischen Klubs bevorzugen, was wie die „NEUE“ schreibt, auch nicht EU-konform wäre.

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