Pic: GEPA pictures / Philipp Brem

Die Liga ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Spielmodus für die Saison 2021/2022. Nun äußerte sich auch VSV-General-Manager Andreas Napokoj zu diesem Thema.

Graz99ers-GM Bernd Vollmann hat seinen Wunsch vor einigen Wochen geäußert (hier zum Nachlesen), nun wirft mit Andreas Napokoj ein weiterer General Manager eine mögliche Variante in den Ring.

„Was ich mir schon vorstellen könnte, wäre eine Aufteilung in zwei Gruppen mit je 7 Teams“, so VSV-General -Manager Napokoj gegenüber „Ring Sports“. Allerdings nicht von Beginn an, wie er betont. „Nein, nicht von Anfang an. Ich habe meine Idee aber schon länger geäußert. Wir könnten so spielen, wie sie es auch schon länger in der Schweiz vorzeigen. Das man gewisse Spiele einfach öfter austrägt als andere. Das würde aus meiner Sicht auch Sinn machen, zum Beispiel das Wien gegen Bratislava öfter am Plan steht, als Wien gegen Bozen. Erstens würde man so Kosten sparen und zweitens kann man auch attraktivere Spiele in den Vordergrund stellen für die Fans. Zum Beispiel in Kärnten, zu viele Kärntner-Derby kann es gar nicht geben. Es wären also weniger Reisekosten und für die Fans wäre es toll. Die Liga hat mit Thorsten Klein aber einen guten Mann und man wird sich sicher auf einen guten Modus einigen“, stellt Napokoj seine Idee in den Raum.

Zum Überblick: In der Schweiz nehmen 12 Teams an der National League teil. Im Grunddurchgang spielt jedes Team vier Mal gegen jeden anderen Klub. Zusätzlich gibt es 6 Spiele in einer regionalen Gruppe und nach einem Auswahlverfahren zwei „solidarity games“, sprich insgesamt 52 Spiele. Anschließend kommt es zu „Pre-Playoffs“, wo der 7.Platzierte aus dem Grunddurchgang auf den 9.Platzierten und der 8.Platzierte auf den 10.Platzierten trifft. Anschließend starten die Playoffs. Für die Teams auf Platz 11 und 12 ist die Saison vorzeitig zu Ende.

Ein ausführliches Interview mit dem VSV-GM gibt es seit gestern auf Ring Sports: Hier zum Nachlesen

ring-sports.at