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Die Causa Linz ist scheinbar weiterhin nicht abgeschlossen. So gibt es laut einem Bericht der „Krone“ weiterhin Ermittlungen zu Schwarzgeldzahlungen und Betrügereien. Einer der Vorwürfe lautet, dass ein Spieler zwei unterschiedliche Verträge hatte. Linz-Präsident Freunschlag bestreitet alle Vorwürfe und ist sich sicher, dass sich bald alles aufklären wird.

Laut der Staatsanwaltschaft ist ein Verfahren wegen Sponsorbetrug eingestellt, weitere zwei sind laut der „Krone“ anhängig. Wegen Betrugsverdacht und Finanzvergehen. Peter Freunschlag selbst bestreitet alle Vorwürfe und es gilt auch die Unschuldsvermutung. Vor dem Arbeitsgericht sind scheinbar zwei Verträge für einen Spieler aufgetaucht. Ein Vertrag über 77.500 Euro netto (vorgelegt vom Spieler) und einer über 50.000 brutto (vorgelegt von Freunschlag). Laut Freunschlag hätten Spieler nachträglich auf Gehalt verzichtet, die Spieler bestreiten das. Eine Whats App Nachricht soll das belegen.

Der Verdacht ist nun, dass Bargeld durch Handel mit Tickets, Gastro und Fanartikeln in einen vermuteten Schwarzgeldkreislauf gebracht wurden. „Ich werde unserem Verein auch in diesen schwierigen Zeiten zur Seite stehen, ich denke nicht an Rücktritt. Ich wehre mich gegen falsche Vorwürfe, die vom Konkurrenten EHV durch Anzeigen initiert wurden“, so Freunschlag und meint weiter:“Die Ermittlungen wegen schweren Betrugs sind eingestellt. Ebenso wird es zur Einstellung bei Verdacht der Steuerhinterziehung kommen. Wir konnten schon wesentliche Irrtümer aufklären. Dort, wo es Auffassungsunterschiede gibt, wird man diese aufklären können.“

Auch bezüglich der doppelten Verträge nimmt Freunschlag in der „Krone“ Stellung:“Es handelt sich um Vorverträge bzw. tatsächliche Arbeitsverträge. Dies ist im Spitzensport durchaus üblich vor der fixen Verpflichtung. Man will sich absichern.“ Und das Bargeld aus Karten und Gastro wurde laut Freunschlag auch immer auf das Vereinskonto eingezahlt. „Die Vorwürfe, die immer wieder in die Medien gebracht werden, werden deshalb nicht richtiger. Ich habe die Schlammschlacht nicht begonnen.“

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