Es ist weiterhin sehr ruhig am Transfermarkt und natürlich auch in Vorarlberg. Aus diesem Grund haben wir uns nun auch bei Bulldogs-General Manager Alexander Kutzer ein Update geholt.

„Es gibt bei uns auch nicht viel Neues. Es ist wie bei den anderen Vereinen, man muss aktuell auf die Grundlagen und die Basis warten, auf die man aufbauen kann und von dort aus muss man dann sehen, dass man bald auf das Eis kommt“, so Alexander Kutzer.

Bezüglich Trainingseinheiten oder Traningscamps hat man sich derzeit noch nicht viele Gedanken gemacht. „Training ist noch sehr weit weg. Wir haben derzeit das Trockentraining mit unseren Spielern aus Vorarlberg, den Akademie-Spielern. Sie haben seit den Öffnungen zwei Mal am Tag Training.“ Bei vielen Vereinen ist auch der mögliche Rückgang der Sponsorengelder ein Thema. Allerdings werden die Gespräche erst nach und nach gesucht. „Wenn man zu den Sponsoren geht, muss man auch Fakten haben. Und das haben wir alle einfach noch nicht und es ist noch weit weg. Auch über den Kader machen wir uns derzeit noch keine Gedanken.“

Die Liga selbst hat sich einen Transferstop aufgelegt, dadurch könnte natürlich auch ein Nachteil gegenüber anderen Ligen entstehen. Alexander Kutzer sieht das nicht unbedingt als Problem. „Man darf sich nicht an anderen orientieren. Man muss nach unseren Gegebenheiten und unseren Standards entscheiden. Und es wäre derzeit mehr als fahrlässig, irgendwelche Verträge abzuschließen.“

Einen Vertrag haben die Bulldogs auf alle Fälle bereits unter Dach und Fach und zwar den mit Headcoach Suikkanen. Man steht in Kontakt, nach welchem System man nächste Saison spielen wird und welche Spieler es dazu benötigt, dass ist derzeit kein Thema in Dornbirn. „Mit dem Kai stehe ich natürlich in Kontakt. Wir haben Anfang März verlängert und dann ist Corona gekommen. Derzeit ist also nicht im Fokus welches System wir spielen, sondern das wir den Fans Eishockey bieten können. Das ist derzeit unsere Hauptaufgabe.“

Ein Thema ist derzeit auch ein möglicher Einstieg von Olimpija Ljubljana, wobei Kutzer nicht über ungelegte Eier sprechen möchte. „Ob ich Laibach positiv oder negativ gegenüberstehe, kann ich derzeit nicht beantworten. Ich muss alle Fakten kennen und dafür ist nun das Ligamanagement verantwortlich.“ Die Liga selbst prüft derzeit die Slowenen nach der obligatorischen Liste (hier zum Nachlesen).

Derzeit wird Anfang Oktober für den Saisonstart anvisiert, wobei der Termin noch nicht fixiert werden kann. „Wir arbeiten im Hintergrund wirklich hart daran, dass wir eine gute Eishockeyliga für die kommende Saison auf die Beine stellen. Es ist aktuell nicht die Frage ob, sondern die Frage wann wir starten können. Ich bin sehr positiv, dass wir etwas cooles auf die Beine stellen werden. Aber im Moment müssen wir abwarten, bis wir die Rahmenbedingungen kennen.“

Am Schluss haben wir dann doch noch einmal bezüglich dem Kader nachgehakt und Alexander Kutzer ließ sich zumindest ein paar Details entlocken. „Wir haben Spieler unter Vertrag, das sind aber hauptsächlich die Eigenen. Wir nehmen aktuell aber keine neuen Spieler unter Vertrag, solange der Transferstop läuft.“

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