Zuletzt fiel in Innsbruck der Name Don Nachbaur als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Rob Pallin. Wir haben nun bei Obmann Günther Hanschitz nachgefragt, auch wie es mit einem Verbleib von Kapitän Tyler Spurgeon aussieht.

Don Nachbaur verbrachte seine letzten vier Jahre als aktiver Spieler in Österreich, genauer gesagt beim EC Graz, wo er in 182 Spielen gleich 206 Scorerpunkte schaffte. Seit der Saison 1994/95 ist er im Trainergeschäft tätig, zuletzt betreute er HKM Zvolen in der Slowakei. Nun ist Nachbaur laut Hanschitz ein Kandidat unter der letzten engen Auswahl, um Rob Pallin zu beerben. „Es wird sowohl der sportliche als auch der wirtschaftliche Aspekt entscheiden, wer den Chefposten als Trainer des Profiteams erhält“, so Hanschitz gegenüber „Ring Sports“.Neben Nachbaur sind auch Todd Elik und Andrew Lord (hier zum Nachlesen) ein Thema.

Für die kommende Saison haben die Haie mit Jan Lattner, John Lammers, Christoph Kromp, Clemens Paulweber und Miha Zajc aktuell fünf Akteure offiziell unter Vertrag. Ein wichtiger Bestandteil in den letzten fünf Jahren war Tyler Spurgeon, die letzten vier Spielzeiten trug er auch das „C“ auf der Brust. Ob Spurgeon auch 2020/21 das Innsbrucker Dress überstreifen wird, steht derzeit noch nicht fest. Der Stürmer soll auch ein Angebot aus Deutschland vorliegen haben und die Frist in Innsbruck ließ er verstreichen. „Ich kann derzeit nicht sagen ob Tyler nach Deutschland wechseln wird. Spurgeon hatte von uns ein Angebot, jedoch bevor Corona ausgebrochen ist. Die Angebotsfrist hat er verstreichen lassen.“

Zu anderen Spielern konnte der Obmann nichts sagen, da innerhalb der Liga ein Transferstopp (hier zum Nachlesen) vereinbart ist. „Es ist derzeit noch nicht absehbar, wann und wie überhaupt gespielt werden kann, auch wer in der internationalen Liga Ein- und Ausreisen kann.“

Zu einer möglichen Wiederaufnahme von Laibach äußerte sich der Obmann durchaus positiv. Laut ihm sollte der Grundgedanke sein, dass 12 Teams an der Liga teilnehmen. „Ob Laibach dann einer Wirtschaftsprüfung mit Nachhaltigkeit standhält wird sich zeigen“, so Hanschitz.

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