©HCB/Vanna Antonello

Erst Anfang Dezember berichteten wir darüber, dass Bozen eigentlich mehr als 60 Kaderpunkte hat, wenn man die Doppelstaatsbürger dazurechnet. Allerdings bewegen sich die Südtiroler in den Rahmenbedingungen. Nun kritisierte auch der General Manager der Vienna Capitals, Franz Kalla, den Tabellenführer aus Bozen.

Bozen dominiert weiterhin die Liga und Kalla weist darauf hin, dass man sich hier bald etwas einfallen lassen muss. „Die kurzfristigen Einbürgerungen sind eine Sache, die man in den Griff bekommen muss. Etliche Kanadier haben null Bezug zu Italien, kennen nicht mehr als Pizza und Spaghetti“, so der Caps-GM gegenüber der „Krone“.

Kalla ist bewusst, dass Bozen die vollen Rahmenbedingungen ausnutzt. „Sie machen nichts illegales, reizen aber die Rahmenbedingungen aus, die man überdenken muss. Es ist so, als ob die Startlinie bei einem Rennen einen Knick hätte.“ Bozen-Boss Knoll betont außerdem immer, dass Bozen eher zu den finanzschwachen Vereinen zählt. „Bozen veräppelt mit dem konstruierten Image Liga und Fans. Das ist Schwachsinn – dort wird richtig gut gezahlt.“