Auch beim HCB Südtirol ist aktuell Stillstand angesagt. Trotzdem hofft man auch im Nachbarland, dass man bald wieder die Grenzen öffnet. Geisterspiele sind aber über einen längeren Zeitraum nicht finanzierbar.

Dieter Knoll sagt in einem Interview mit „Sportnews.bz“, dass er davon ausgeht, dass die beschränkte Reisefreiheit sich bis zum Herbst verbessern wird. Das war natürlich auch eines der großen Themen in der letzten Videokonferenz der Vereine, wo ein Transferstop bis 30.Juni (hier zum Nachlesen) vereinbart wurde.

Zu Beginn könnten Geisterspiele anfallen, Zusehereinnahmen sind für Eishockey-Klubs aber überlebenswichtig. „Wir können vielleicht ein paar Wochen überbrücken, aber nicht monatelang vor leeren Rängen spielen. Deshalb gilt: Gibt es keine Fans in den Stadien, gibt es auch keine Meisterschaft. Die Meinung wird ligaweit geteilt“, so Knoll. 

Im Hintergrund gibt es einige ausgearbeitete Szenarien, die zur Anwendung kommen könnten. „Auch wir müssen innovativ denken. Allein die gute Basis, die wir in den vergangenen Tagen legen konnte, reicht nicht aus“, so Knoll.

Beim Kader wird sich aktuell in Bozen nicht viel tun. Laut Knoll können Vertragsabschlüsse bis Juli warten. Der HC Bozen bekommt aber neue Infrastruktur in der Halle. Neue, flexible Banden, eine neue Beleuchtung usw. . Sponsorengespräche werden bei den meisten Klubs erst im Mai erfolgen, laut Knoll hat in Bozen erst ein Partner unterschrieben.

 

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