EHC Lustenau schafft Sensation und besiegt Laibach auswärts mit 2:1

Ein wenig zu siegessicher und geblendet vom 8:0 Auswärtserfolg gingen die Slowenen in das dritte Spiel der Halbfinalserie. Doch mit der Gegenwehr der Lustenauer Löwen haben sie nicht gerechnet. „Wir fahren nach Laibach um zu gewinnen – unser Team ist on fire“, so das Versprechen von Lustenaus Eigenbauspieler David König vor der Auswärtspartie gegen die Slowenen. Dies setzte das Team – perfekt eingestellt von Trainer Mike Flanagan – in Slowenien um. Mit diesem Auswärtssieg erzwingen die Lustenauer ein viertes Spiel, welches am Donnerstag um 19.30 Uhr in der Rheinhalle Lustenau stattfindet.

Unbeeindruckt von der 0:8 Heimschlappe vor einigen Tagen gingen die Lustenauer mit viel Selbstvertrauen in das Auswärtspiel gegen Laibach. Der EHC benötigte einen Sieg, um nicht vorzeitig aus der Halbfinalserie auszuscheiden. Dementsprechend starteten die Gäste in das Spiel und waren gegenüber dem Spiel in Lustenau nicht wieder zu erkennen. Routinier Martin Grabher-Meier musste für dieses Spiel passen, doch zurück kehrte Torhüter Anthony Morrone, der im Laufe des Spieles die Stürmer von Laibach zur Verzweiflung brachte. Die Slowenen konnten  in der Anfangsphase nicht das gewohnt überlegene Spiel aufziehen. Dies untermauert auch das Schussverhältnis von 5:4 für Lustenau nach dem ersten Spielabschnitt, welcher mit 0:0 endet. 

Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Laibach zeigt sich überrascht von der aktiv geführten Partie der Lustenauer. In der 26. Minute fällt dann der ersehnte Führungstreffer für Lustenau. Kapitän Max Wilfan kann sich hinter dem gegnerischen Tor durchsetzen und passt auf Elias Wallenta. Der wird regelwidrig am Torschuss gehindert, doch der dahinter lauernde Chris D’Alvise versenkt den Puck zum 1:0 für Lustenau. Laibach reagiert mit mehr Druck und kann nur zwei Minuten später den Ausgleichstreffer erzielen. Doch Lustenau blieb weiterhin aktiv und erzielte in der 33. Minute den abermaligen Führungstreffer. Routinier Philipp Winzig zog von der blauen Linie ab – Lustenaus Eigenbauspieler Timo Demuth fälschte den Puck entscheidend ab und so zappelte der Puck ein zweites Mal im Gehäuse der Slowenen. Mit dieser knappen Führung ging es in die zweite Drittelpause.

Laibachs Trainer Raimo Sumanen muss in der Drittelpause die richtigen Worte gefunden haben, denn die Slowenen erhöhten im letzten Spielabschnitt den Druck auf das Lustenauer Gehäuse. Doch der wiedergenesene Torhüter Anthony Morrone konnte mit einigen Glanzparaden den knappen Vorsprung halten. Mehr und mehr verzweifelten die favorisierten Slowenen an der gut gestaffelten Verteidigung der Lustenauer und die Zeit lief für den EHC. Rund fünf Minuten vor Spielende kassierte Lustenau eine Zweiminuten-Strafe. Laibach erhöhte nochmals den Druck und schnürte den EHC im eigenen Verteidigungsdrittel ein. Doch das Bollwerk der Lustenauer hielt stand. In den Schlussminuten ersetzte Laibachs Trainer Trainer den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler – der Ausgleichstreffer gelang jedoch nicht mehr. Somit schaffte der EHC Lustenau den erhofften Auswärtssieg und verlängert somit die Halbfinal-Serie. Das nächste Spiel findet am Donnerstag um 19.30 Uhr in der Rheinhalle Lustenau statt.

HK Olimpja Ljubljana : EHC Lustenau 1:2 (0:0 / 1:2 / 0:0)

Torschütze Laibach: Nik Simsic (27. Min.)

Torschützen EHC Lustenau: Chris D’Alvise (26. Min.), Timo Demuth (33. Min.)

Presseaussendung EHC Lustenau

ring-sports.at

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Unbeeindruckt von der 0:8 Heimschlappe vor einigen Tagen gingen die Lustenauer mit viel Selbstvertrauen in das Auswärtspiel gegen Laibach. Der EHC benötigte einen Sieg, um nicht vorzeitig aus der Halbfinalserie auszuscheiden. Dementsprechend starteten die Gäste in das Spiel und waren gegenüber dem Spiel in Lustenau nicht wieder zu erkennen. Routinier Martin Grabher-Meier musste für dieses Spiel passen, doch zurück kehrte Torhüter Anthony Morrone, der im Laufe des Spieles die Stürmer von Laibach zur Verzweiflung brachte. Die Slowenen konnten  in der Anfangsphase nicht das gewohnt überlegene Spiel aufziehen. Dies untermauert auch das Schussverhältnis von 5:4 für Lustenau nach dem ersten Spielabschnitt, welcher mit 0:0 endet. 

Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Laibach zeigt sich überrascht von der aktiv geführten Partie der Lustenauer. In der 26. Minute fällt dann der ersehnte Führungstreffer für Lustenau. Kapitän Max Wilfan kann sich hinter dem gegnerischen Tor durchsetzen und passt auf Elias Wallenta. Der wird regelwidrig am Torschuss gehindert, doch der dahinter lauernde Chris D’Alvise versenkt den Puck zum 1:0 für Lustenau. Laibach reagiert mit mehr Druck und kann nur zwei Minuten später den Ausgleichstreffer erzielen. Doch Lustenau blieb weiterhin aktiv und erzielte in der 33. Minute den abermaligen Führungstreffer. Routinier Philipp Winzig zog von der blauen Linie ab – Lustenaus Eigenbauspieler Timo Demuth fälschte den Puck entscheidend ab und so zappelte der Puck ein zweites Mal im Gehäuse der Slowenen. Mit dieser knappen Führung ging es in die zweite Drittelpause.

Laibachs Trainer Raimo Sumanen muss in der Drittelpause die richtigen Worte gefunden haben, denn die Slowenen erhöhten im letzten Spielabschnitt den Druck auf das Lustenauer Gehäuse. Doch der wiedergenesene Torhüter Anthony Morrone konnte mit einigen Glanzparaden den knappen Vorsprung halten. Mehr und mehr verzweifelten die favorisierten Slowenen an der gut gestaffelten Verteidigung der Lustenauer und die Zeit lief für den EHC. Rund fünf Minuten vor Spielende kassierte Lustenau eine Zweiminuten-Strafe. Laibach erhöhte nochmals den Druck und schnürte den EHC im eigenen Verteidigungsdrittel ein. Doch das Bollwerk der Lustenauer hielt stand. In den Schlussminuten ersetzte Laibachs Trainer Trainer den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler – der Ausgleichstreffer gelang jedoch nicht mehr. Somit schaffte der EHC Lustenau den erhofften Auswärtssieg und verlängert somit die Halbfinal-Serie. Das nächste Spiel findet am Donnerstag um 19.30 Uhr in der Rheinhalle Lustenau statt.

HK Olimpja Ljubljana : EHC Lustenau 1:2 (0:0 / 1:2 / 0:0)

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