Der EHC Lustenau, der in der Serie gegen den großen Favoriten aus Laibach schon mit 2:0 im Rückstand war, konnte das vierte Spiel in der Halbfinal-Serie mit 2:1 für sich entscheiden. Die Lustenauer zeigten viel Herz, Engagement und Leidenschaft und zwangen die Slowenen in die Knie. Somit folgt der große Showdown am kommenden Samstag in Laibach. Der Sieger dieses Spieles steigt in das Finale der Alps Hockey League 2020/21 auf. 

Von der ersten Minute an merkte man beiden Manschaften an, dass sie dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden wollten. Geprägt von taktischen Geplänkeln verliefen die ersten Minuten, wobei Lustenau mehr Spielanteile hatte. Die größte Möglichkeit hatten jedoch die Slowenen als Ales Music alleine vor Lustenaus Keeper Anthony Morrone auftauchte, doch dieser parrierte mit Bravour. Wie schon in Laibach waren es die Lustenauer, die in Führung gingen. Nach Vorarbeit von Chris D’Alvise und Max Wilfan ließ Routinier Martin Grabher-Meier dem slowenischen Torhüter keine Abwehrmöglichkeit und schlenzte den Puck in der 10. Minute zur 1:0 Führung in die Maschen. Lustenau machte weiter Druck und lieferte Laibach ein ebenbürtiges Spiel. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnittes dann doch der Ausgleichstreffer für Laibach. Nach einem Bullygewinn kam der Puck zu Juuso Pulli der von der blauen Linie abzog und 33 Sekunden vor Drittelsende mit einem gezielten Schuss ins Kreuzeck den Ausgleichstreffer erzielte. Mit diesem Ergebnis wurden erstmals die Seiten gewechselt.

Auch im zweiten Spielabschnitt wogte das Spiel hin und her – es war ein Halbfinale auf Augenhöhe. Beide Teams hatten mehrmals die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch beide Torhüter zeigten ihre Klasse und ließen keine weiteren Treffer zu. In der 38. Minute dann eine Schrecksekunde für Lustenau. Laibach gewinnt das Bully und der freistehende Ex-Lustenauer Marco Vallerand versenkt den Puck im Lustenauer Tor. Die Schiedsrichter verwehrten dem Tor jedoch die Anerkennung da sie ein Foul eines Laibacher Spielers sahen und diesen für zwei Minuten auf die Strafbank schickten. So endete dieses Drittel 0:0 und die letzten 20. Minuten mussten entscheiden.

Beide Teams spielten vorerst auf Abwarten – der nächste Treffer konnte über Sieg oder Niederlage entscheiden. So standen in diesen ersten Minuten des letzten Drittels in erster Linie die Defensivabteilungen beider Teams im Vordergrund. In der 49. Minute erhielt Laibachs Stürmer Nik Simsic eine Zweiminutenstrafe wegen hohen Stocks. Diese Feldüberlegenheit nutzte Lustenau zum abermaligen Führungstreffer. Nach Vorarbeit von Arturs Ozolins und Max Wiflan hämmerte Lustenaus Verteidiger Renars Karkls den Puck unter die Querlatte in das Gehäuse von Laibach. In den letzten Minuten der Partie folgte eine Abwehrschlacht der Lustenauer. Gestützt auf einen hervorragend disponierten Torhüter Anthony Morrone und eine solide arbeitende Verteidigung konnte Lustenau diesen knappen Vorsprung über die Zeit retten. Auch die Auswechslung des Torhüters zu Gunsten eines sechsten Feldspielers auf Seiten von Laibach rund drei Minuten vor Spielende brachte den Slowenen nicht den gewünschten Ausgleichstreffer. Somit besiegen die Lustenauer Olimpia Ljubljana abermals mit 2:1. Die Entscheidung über den Aufstieg ins Finale steigt somit am kommenden Samstag in Laibach. Spielbeginn im Tivoli Hala ist um 19.30 Uhr.

EHC Lustenau : Olimpia Ljubljana 2:1 (1:1 / 0:0 / 1:0)
Torschützen EHC Lustenau: Martin Grabher-Meier (10. Min.), Renars Karkls (50. Min.)
Torschütze Laibach: Juuso Pulli (20. Min.)

ring-sports.at
Presseaussendung EHC Lustenau

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Der EHC Lustenau, der in der Serie gegen den großen Favoriten aus Laibach schon mit 2:0 im Rückstand war, konnte das vierte Spiel in der Halbfinal-Serie mit 2:1 für sich entscheiden. Die Lustenauer zeigten viel Herz, Engagement und Leidenschaft und zwangen die Slowenen in die Knie. Somit folgt der große Showdown am kommenden Samstag in Laibach. Der Sieger dieses Spieles steigt in das Finale der Alps Hockey League 2020/21 auf. 

Von der ersten Minute an merkte man beiden Manschaften an, dass sie dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden wollten. Geprägt von taktischen Geplänkeln verliefen die ersten Minuten, wobei Lustenau mehr Spielanteile hatte. Die größte Möglichkeit hatten jedoch die Slowenen als Ales Music alleine vor Lustenaus Keeper Anthony Morrone auftauchte, doch dieser parrierte mit Bravour. Wie schon in Laibach waren es die Lustenauer, die in Führung gingen. Nach Vorarbeit von Chris D’Alvise und Max Wilfan ließ Routinier Martin Grabher-Meier dem slowenischen Torhüter keine Abwehrmöglichkeit und schlenzte den Puck in der 10. Minute zur 1:0 Führung in die Maschen. Lustenau machte weiter Druck und lieferte Laibach ein ebenbürtiges Spiel. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnittes dann doch der Ausgleichstreffer für Laibach. Nach einem Bullygewinn kam der Puck zu Juuso Pulli der von der blauen Linie abzog und 33 Sekunden vor Drittelsende mit einem gezielten Schuss ins Kreuzeck den Ausgleichstreffer erzielte. Mit diesem Ergebnis wurden erstmals die Seiten gewechselt.

Auch im zweiten Spielabschnitt wogte das Spiel hin und her – es war ein Halbfinale auf Augenhöhe. Beide Teams hatten mehrmals die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch beide Torhüter zeigten ihre Klasse und ließen keine weiteren Treffer zu. In der 38. Minute dann eine Schrecksekunde für Lustenau. Laibach gewinnt das Bully und der freistehende Ex-Lustenauer Marco Vallerand versenkt den Puck im Lustenauer Tor. Die Schiedsrichter verwehrten dem Tor jedoch die Anerkennung da sie ein Foul eines Laibacher Spielers sahen und diesen für zwei Minuten auf die Strafbank schickten. So endete dieses Drittel 0:0 und die letzten 20. Minuten mussten entscheiden.

Beide Teams spielten vorerst auf Abwarten – der nächste Treffer konnte über Sieg oder Niederlage entscheiden. So standen in diesen ersten Minuten des letzten Drittels in erster Linie die Defensivabteilungen beider Teams im Vordergrund. In der 49. Minute erhielt Laibachs Stürmer Nik Simsic eine Zweiminutenstrafe wegen hohen Stocks. Diese Feldüberlegenheit nutzte Lustenau zum abermaligen Führungstreffer. Nach Vorarbeit von Arturs Ozolins und Max Wiflan hämmerte Lustenaus Verteidiger Renars Karkls den Puck unter die Querlatte in das Gehäuse von Laibach. In den letzten Minuten der Partie folgte eine Abwehrschlacht der Lustenauer. Gestützt auf einen hervorragend disponierten Torhüter Anthony Morrone und eine solide arbeitende Verteidigung konnte Lustenau diesen knappen Vorsprung über die Zeit retten. Auch die Auswechslung des Torhüters zu Gunsten eines sechsten Feldspielers auf Seiten von Laibach rund drei Minuten vor Spielende brachte den Slowenen nicht den gewünschten Ausgleichstreffer. Somit besiegen die Lustenauer Olimpia Ljubljana abermals mit 2:1. Die Entscheidung über den Aufstieg ins Finale steigt somit am kommenden Samstag in Laibach. Spielbeginn im Tivoli Hala ist um 19.30 Uhr.

EHC Lustenau : Olimpia Ljubljana 2:1 (1:1 / 0:0 / 1:0)
Torschützen EHC Lustenau: Martin Grabher-Meier (10. Min.), Renars Karkls (50. Min.)
Torschütze Laibach: Juuso Pulli (20. Min.)

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